Rätsel des Alltags: Frieren Pinguine an den Füßen?

Rätsel des Alltags : Frieren Pinguine an den Füßen?

Düsseldorf (rpo). Federvieh wie Gänse und Enten oder Pinguine betreten Eisflächen und verbleiben dort ohne Erfrieren ihrer Gliedmaßen. Warum ist das so?

Enten und Gänse schützen sich vor der Kälte mit einem warmen Federkleid,das fast bis zum Boden reicht. So werden nur ihre Fußsohlen richtig kalt. Die Füße der Vögel bestehen im wesentlichen aus Knochen und Sehnen, die von einer dicken, hornigen Haut bedeckt sind.

Große Muskeln - bei denen Erfrierungen besonders dramatisch wären - fehlen in den federlosen Teilen der Beine weitgehend. Dadurch ist die Kälteempfindlichkeit herabgesetzt. Auf dem Eis wärmt der Vogel seine Füße, indem er nur auf einem Bein steht; den anderen Fuß verbirgt er im Gefieder. Auch beim Schlafen auf dem Eis steckt er seine Füße ins Federkleid.

Bei Pinguinen, die am Südpol gut 60 Grad unter Null ertragen, lugen die Beine unter dem Rumpf kaum hervor. Pinguine brüten wochenlang auf dem Eis Eier aus, ohne sich die Füße zu erfrieren.

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