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Tipp von Sarkozys an Hollandes Frau: Carla Bruni rät Valérie Trierweiler zur Ehe

Tipp von Sarkozys an Hollandes Frau : Carla Bruni rät Valérie Trierweiler zur Ehe

Die frühere französische Première Dame Carla Bruni-Sarkozy hat ihrer Nachfolgerin Valérie Trierweiler zur Ehe geraten. "Es ist einfacher, die offizielle Ehefrau des Staatschefs zu sein als seine Lebensgefährtin", sagte Bruni der Zeitschrift "Elle".

Die Journalistin Trierweiler ist seit Jahren mit dem neuen französischen Präsidenten François Hollande liiert, die beiden sind aber nicht verheiratet.

Bruni versicherte, sie würde es sich normalerweise nicht erlauben, "irgend jemandem Ratschläge zu erteilen". Sie spreche lediglich über ihre Erfahrung. Die Frau des im Mai abgewählten konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy fügte hinzu: "Ich habe eine wirkliche Beruhigung in der Öffentlichkeit mir gegenüber gespürt, als ich Nicolas heiratete." Die Präsidentschaft sei "ein offizielles Amt, das schwierige Situationen mit sich bringt".

Ihr erscheine die Situation Trierweilers "vage", und "das Ungefähre ist auf dieser Ebene des Staates nicht angebracht", sagte Bruni. Mit Blick auf Trierweiler und Hollande schränkte sie ein: "Vielleicht irre ich mich und ihre Entscheidung ist modern."

Mit Blick auf ihren Mann sagte die 44-jährige Sängerin, sie halte eine Rückkehr Sarkozys in die Politik für "unwahrscheinlich". Ein Comeback, über das in den vergangenen Wochen oft in den Medien und in konservativen Parteikreisen spekuliert worden war, habe "nichts mit der Realität zu tun". Vorsichtig fügte Bruni aber hinzu, sie sei "keine Expertin der Bewegungen im politischen Leben". Ihr Mann und die Franzosen würden dies entscheiden.

Bruni selbst will im kommenden Frühjahr ein neues, ihr viertes Album herausbringen. Das Ex-Model hat seit 2008 kein neues Album mehr veröffentlicht.

(AFP)