Nach Monsunregen in Mumbai: Dutzende Tote nach Hauseinsturz

Monsunregen in Indien: Mindestens 34 Tote nach Hauseinsturz in Mumbai

Nach einem heftigen Monsunregen ist in der indischen Finanzmetropole Mumbai ein fünfstöckiges Haus eingestürzt. Mindestens 34 Menschen kamen ums Leben.

Nach dem Einsturz eines Wohngebäudes in Mumbai haben Rettungskräfte bis zum Freitagmorgen weitere Tote geborgen. Mindestens 34 Menschen seien bei dem Unglück ums Leben gekommen, darunter auch ein zwölfjähriger Junge und zwei Mädchen im Alter von elf und 14 Jahren. Zwölf Menschen konnten lebend geborgen werden und kamen ins Krankenhaus. Ein weiteres Dutzend werde noch vermisst - sie lägen vermutlich unter den Trümmern.

Den Behörden war zunächst unbekannt, wie viele Menschen genau von dem Einsturz betroffen gewesen sein dürften. Im Erdgeschoss des fünfstöckigen Hauses befanden sich Arbeitsräume, im ersten Stockwerk eine Kindertagesstätte. Das Unglück ereignete sich jedoch, bevor Kleinkinder an dem Gebäude ankamen, um dort betreut zu werden. Eine in der Nähe lebende Frau sagte, ihr vierjähriger Enkel sei normalerweise in dem Gebäude - doch der Einsturz gut eine Stunde vor Kursbeginn am Donnerstagmorgen habe dem Jungen das Leben gerettet.

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Nach einem heftigen Monsunregen am Dienstag mit Niederschlagswerten von 315 Millimetern handelt es sich bei dem Wohngebäude um das erste bedeutende Haus, das nun in Mumbai zusammengestürzt ist. Bereits vor sechs Jahren hatten die Behörden das Wohnen in dem Gebäude als zu gefährlich eingestuft, doch die Bewohner blieben dort. Viele Häuser in der Stadt sind mehr als Hundert Jahre alt, laxe Kontrollen sorgen zudem dafür, dass Bauunternehmen bei der Errichtung neuer Gebäude auf minderwertige Qualität setzen.

(veke)