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China: Stadt Yumen nach Beulenpest-Ausbruch teilweise unter Quarantäne

China : Stadt nach Beulenpest-Ausbruch teilweise unter Quarantäne

Wegen eines Ausbruchs der Beulenpest sind Teile einer Stadt im Norden Chinas unter Quarantäne gestellt worden. 151 Bürger von Yumen in der Provinz Gansu stünden unter Beobachtung, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag.

Demnach hatten die Behörden zuvor festgestellt, dass die Betroffenen mit einem Mann in Kontakt gekommen sind, der am 16. Juli an der Krankheit gestorben war. Das Opfer selbst hatte sich die Bakterien-Infektion den Angaben zufolge durch Kontakt mit einem Murmeltier eingefangen.

Sämtliche unter Quarantäne stehende Personen seien allerdings bei guter Gesundheit. An zehn Kontrollposten werde der Zugang zur Stadt jedoch weiter blockiert.

Die Beulenpest kostete in Europa im 14. Jahrhundert Millionen von Menschen das Leben. Im 19. Jahrhundert schlug die Plage in China zu, wo Zehntausende starben. Heutzutage wird die Krankheit durch Flohbisse übertragen und kann Wundbrand, Krämpfe und Fieber auslösen.

(ap)