Leichlingen: Kiefer will Kaufpark-Haus nur vorübergehend vermieten

Leichlingen: Kiefer will Kaufpark-Haus nur vorübergehend vermieten

Die Kiefer & Zehner Liegenschaften-Anlage AG sucht zwar zurzeit über Immobilienportale im Internet neue Mieter für das "Kaufpark-Gebäude" an der Neukirchener Straße - dies soll jedoch lediglich eine vorübergehende Lösung sein.

Die Kiefer & Zehner Liegenschaften-Anlage AG sucht zwar zurzeit über Immobilienportale im Internet neue Mieter für das "Kaufpark-Gebäude" an der Neukirchener Straße - dies soll jedoch lediglich eine vorübergehende Lösung sein.

Inhaber Philipp Kiefer versicherte gestern, er beabsichtige nach wie vor, "das gesamte Gelände des Kaufparks und der Tankstelle neu zu gestalten und mittel- bis langfristig einer Wohnbebauung zuzuführen". Ein erstes Gespräch mit der Stadtverwaltung dazu habe bereits stattgefunden.

Unter der Überschrift "2.600 Quadratmeter Kaufhaus an stark frequentierter Straße" sucht Kiefer derzeit einen neuen Mieter für die 1970 gebaute Immobilie (wir berichteten). Der Objektzustand wird als renovierungsbedürftig beschrieben. Als Monatsmiete für die 2600 Quadratmeter Gesamtfläche, die dem Angebot zufolge aber auch noch aufgeteilt werden kann, sind 4.900 Euro genannt, zuzüglich 1.000 Euro Nebenkosten.

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Parallel dazu plant Kiefer die neue Nutzung des Gebäudes als Wohnprojekt. Die Erfahrungen der letzten zehn Jahre hätten ihm allerdings gezeigt, dass die Gespräche über diese Projektentwicklung wieder einige Jahre dauern dürften, argumentiert der Unternehmer: "Jedenfalls muss ich nach derzeitigem Kenntnisstand von einer sehr langen Planungszeit ausgehen." Da auf jeden Fall ein Leerstand und eine damit einhergehende Verwahrlosung des Geländes vermieden werden müsse, werde er eine kurz- bis mittelfristige Vermietung nach dem Auszug von Rewe zum Jahreswechsel 2016/17 anstreben: "Der erste Schritt ist bereits mit der Neuvermietung der Tankstelle getan."

"Gesprächen über Neubauprojekte, die eine gewerbliche Nutzung vorsehen, stehe ich trotzdem ergebnisoffen gegenüber, dies aber nur als Grundstückseigentümer und nicht mehr als Investor wie vor zwei Jahren", betont Kiefer.

Ein Abbruch der Gebäude werde erst erfolgen, "wenn die neue Planung einer Wohnbebauung mit Politik und Verwaltung abgestimmt ist und so auch eventuell eine Öffnung zur Wupper doch noch realisiert werden kann".

(RP)
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