Krefeld: Diözesanrat ruft zum "Autofasten" auf

Krefeld: Diözesanrat ruft zum "Autofasten" auf

Die Fastenzeit beginnt - und mit ihr die Aktion Autofasten. Die Menschen im Bistum Aachen sind aufgerufen, ihren persönlichen Umgang mit Mobilität zu hinterfragen. Der Aachener Diözesanrat der Katholiken lädt dazu ein, Alternativen zu Gewohnheiten zu suchen und zu probieren. Derer gibt es viele: Bus, Bahn, Fahrrad, Mitfahrgelegenheit, zu Fuß und einiges mehr.

Gruppen, Familien, Einzelpersonen, Schulklassen und Vereine sind aufgerufen, in der Zeit vom 14. Februar bis zum 31. März Auto-Kilometer zu sparen. "Jeder Autokilometer, der nicht gefahren wird, spart CO2 und schont somit die Umwelt", heißt es im Aufruf des Diözesanrats. Auf der Internetseite www.autofasten-im-bistum-aachen.de kann man sich anmelden und die eigene Sparleistung zur Ermutigung anderer festhalten.

"Wir sind nicht alleine auf der Welt und haben eine Verantwortung für alle Menschen, die unter den Folgen unseres hohen Energieverbrauchs zu leiden haben", begründet Vorsitzender Lutz Braunöhler die Initiative des Rates mit Blick auf den Klimawandel, der in anderen Erdteilen Konsequenzen hat. Braunöhler freut sich, dass Kinder und Jugendliche besonders im Fokus der Aktion stehen. So tragen in den nächsten Wochen Schüler täglich ein, wie sie zur Schule gekommen sind. Auch lädt sie ein Kunstwettbewerb ein, sich kreativ mit der Mobilität der Zukunft auseinanderzusetzen.

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Selbstverständlich erhalten auch Erwachsene Impulse durch die Aktion. Schließlich kommt es auf viele kleine Entscheidungen in ihrem Alltag an, ob die Wende im Verkehrswesen gelingt. Längst geht es nicht nur um den einfachen Tipp, das Auto oder den Zweitwagen stehen zu lassen. Weitere Wege sind zum Beispiel: die Freizeit ohne Auto planen, kurze Strecken ohne Auto zurücklegen, Lasten ohne Auto transportieren, sparsam fahren, beim Autokauf kleinere Fahrzeuge bevorzugen.

(jon)