Hückeswagen: Phantombild vom Täter aus dem Stadtpark

Hückeswagen: Phantombild vom Täter aus dem Stadtpark

Nur knapp einer Vergewaltigung entkommen ist in der Nacht zum Samstag, 13. März, eine junge Frau im Eingangsbereich des Stadtparks (die BM berichtete am 16. März). Dass sie nicht zum Sexualopfer der beiden Männer wurde, die sie überfallen hatten, hatte sie der eigenen heftigen Gegenwehr zu verdanken und wohl auch der Tatsache, dass zum Zeitpunkt der Tat ein unbekannter Autofahrer sehr langsam über die Bundesstraße und am Ort des Geschehens vorbei gefahren war. Durch ihn wurden die Täter offenbar aufgeschreckt. Inzwischen hat die Polizei nach den Angaben der Frau ein Phantombild vom älteren der beiden Täter angefertigt.

Versuchte Vergewaltigung

Kurz vor 4 Uhr in der Nacht zum 13. März hatten die Männer die junge Frau, die zu Fuß in Richtung Wiehagen unterwegs war, an der Bushaltestelle Friedrichstraße von hinten festgehalten. Sie zerrten die Hückeswagenerin nach deren späteren Aussagen bei der Polizei die wenigen Meter bis in den Stadtpark und warfen sie dort zu Boden. Einer hielt sie weiter fest, der andere zerrte an ihrer Kleidung. Als der Autofahrer langsam am Park vorbei fuhr, ergriffen beide die Flucht; sie rannten in Richtung Brunsbachtal.

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Der Ältere soll etwa 40 Jahre alt und zirka 1,80 Meter groß sein. Das strähnige dunkelblonde Haar trug er mittellang. Er sprach akzentfreies Deutsch. Der Frau fielen die braunen Winterstiefel des Mannes auf. Von seinem Komplizen gibt es bisher kein Phantombild. Er war der deutlich Jüngere von beiden, etwa 20 Jahre alt und von schmächtiger Statur. Sein Haar war nach oben gegelt. Der Mann trug so genannte Chucks-Schuhe, das sind Basketball-Stiefel.

Hinweise möglicher Zeugen nimmt das Kommissariat 11/31 bei der Kreispolizeibehörde entgegen. Es ist unter der Rufnummer 02261 81990 zu erreichen.

(RP)