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Grevenbroich: TuS möchte Kunstrasen am Sodbach

Grevenbroich : TuS möchte Kunstrasen am Sodbach

Für Lothar Zimmermann steht am Dienstag Nachmittag ein wichtiges Gespräch auf dem Terminkalender. Der TuS-Präsident trifft sich mit Bürgermeisterin Ursula Kwasny und Vertretern der Ratsfraktionen. Grund: die Situation des Schlossstadions. Die Arena an der Erft ist sichtbar in die Jahre gekommen, sie muss saniert werden. Zimmermann will die Verwaltungschefin und die Politiker um Unterstützung bitten.

"Das Stadion ist kein Aushängeschild für die Stadt mehr", sagt der Präsident des 99 Jahre alten Vereins: "Da ist ein wenig der Wurm drin." Die sanitären Einrichtungen seien marode, es gebe zu wenig Umkleidemöglichkeiten, die Tribüne müsse auf Vordermann gebracht werden — nur ein kleiner Teil der langen "To do"-Liste der Sportler. "Der Vorstand möchte, dass sich die Bürgermeisterin und die Politiker vom dringenden Sanierungsbedarf unserer Sportstätte einmal selbst ein Bild machen können", schildert Zimmermann den Hintergrund des heutigen Treffens. Verbunden ist der Ortstermin mit der Hoffnung auf eine Finanzspritze aus der Stadtkasse.

Bei dieser Gelegenheit will der Führungsstab auch einen Wunsch formulieren — nämlich den nach einem Kunstrasenplatz. "Der muss nicht im Stadion, sondern kann auch ruhig woanders liegen, etwa am Sodbach", sagt Zimmermann. Der dort im Vorjahr aufwendig sanierte Platz des Sportvereins Rot-Weiß Elfgen biete seiner Meinung nach ausreichend Platz für eine Erweiterung um zweites Kunstrasenspielfeld.

Auf das Schlossstadion verzichten möchte der TuS indes nicht: "Unser Stadion mit dem Naturrasenplatz ist ja so etwas wie Tradition", meint Zimmermann: "Ich möchte es gerne als grüne Lunge und als Begegnungsstätte für alle Sportler erhalten."

(NGZ)