Fußball: Kampf ist Trumpf

Fußball: Kampf ist Trumpf

Im morgigen Spiel zwischen dem VfB Rheingold Emmerich und Blau-Weiß Bienen gibt es nicht nur ein Treffen von Nachbarn. Vor allem geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Wenn die Fußball-Bezirksligisten VfB Rheingold Emmerich und Blau-Weiß Bienen morgen um 15 Uhr auf dem Rheingolder Aschenplatz aufeinandertreffen, handelt es sich nicht nur um ein Derby. Ein Blick auf die Tabelle macht deutlich, dass man Sonntag auch von einem Abstiegsduell sprechen muss.

Leidenschaft ist gefordert

Während Gastgeber VfB Rheingold Emmerich fünf Punkte vor dem ersten Abstiegsrang steht, reist Gegner Blau-Weiß Bienen mit einem Polster von drei Zählern auf die Abstiegsränge nach Emmerich. VfB Trainer Marco Schacht redet vor dem Derby nicht lange um den heißen Brei herum.

"Sonntag wird kein Schönheitspreis vergeben. Wir wollen möglichst schnell da unten raus kommen und das erste Derby in diesem Jahr gewinnen. Ich setze auf die Leidenschaft und Einstellung meiner Mannschaft", erklärt Schacht vor der Begegnung. Der Rheingolder Übungsleiter kann in Bestbesetzung antreten.

Übel aufgestoßen war dem Rheingold-Coach die Trainingsbeteiligung am Dienstag. "Das war nicht bezirksligatauglich", ärgert sich Schacht, der an das Hinspiel wohl gute Erinnerungen haben dürfte. Seinerzeit setzte sich der VfB mit 3:0 im Biener Rhein-Lander-Stadion durch. Von Überraschungen geht der Rheingolder Coach nicht aus. "Beide Mannschaften kennen sich in- und auswendig", sagt Schacht.

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Bienens Trainer Rolf Sent sieht das Duell unter ähnlichen Gesichtspunkten wie sein Kollege Schacht. "Wir wollen nicht verlieren und Stück für Stück unten raus kommen", äußert sich Sent. Schlechte Trainingsbedingungen hin oder her, bei den Blau-Weißen fiel kein Training aus. "Wir haben entweder Laufeinheiten absolviert oder in der Halle trainiert", erklärt Sent.

Es wird auf Asche gespielt

Der langjährige Biener Trainer muss morgen auf den Langzeitverletzten Martin Stevens verzichten. Angreifer Tim Beenen befindet sich im Urlaub. Noch ungewiss ist der Einsatz des angeschlagenen Philipp de Witt. Wie Schacht geht auch Sent davon aus, dass morgen Kampf Trumpf sein wird. "Wir müssen konzentriert und aggressiv zu Werke gehen", sagt Sent.

Aufgrund der Witterungsverhältnisse ist derzeit fraglich, ob die Partie morgen tatsächlich ausgetragen werden kann. Sollte die Partie stattfinden, wird auf jeden Fall auf Asche gespielt. "Unseren Rasenplatz kenne ich schon gar nicht mehr. Asche könnte ein Vorteil für uns sein", erklärte VfB-Trainer Marco Schacht.

(RP)