Tote Obdachlose in Düsseldorf: Erbe soll an Sohn in USA gehen

Düsseldorf: Sohn in den USA soll 50.000 Euro der toten Obdachlosen erben

Nach dem Fund von mehr als 45.000 Euro in der Tasche einer toten Obdachlosen in Düsseldorf macht sich das Gericht Hoffnung, einen Erben der Frau zu finden.

Eine konkrete Spur in die USA werde derzeit vom Nachlasspfleger geprüft, bestätigte Mihael Pohar, der Sprecher des Amtsgerichtes, am Donnerstag Medienberichte. Die gestorbene Frau soll in Amerika einen Sohn haben. Sie hatte seit Jahren in der städtischen Obdachlosen-Unterkunft gelebt, ohne dass jemand etwas von ihrem Vermögen geahnt hatte.

Gerichtssprecher Mihael Pohar mit der Akte zu dem besonderen Fall. Foto: Wulf Kannegiesser

Im Alter von 83 Jahren war die Frau vor rund einer Woche gestorben. In einer schwarzen Nylon-Tasche waren nach ihrem Tod 45.000 Euro in 500-Euro-Scheinen gefunden worden, außerdem besaß sie 930 Euro in anderen Scheinen sowie mehr als 6600 US-Dollar und ein wenig moldawisches Geld, Schmuck und Zahngold. Das Vermögen war nach Medienangaben in ein Taschentuch und eine Plastiktüte eingewickelt.

  • Düsseldorf : 50.000 Euro suchen einen Erben

Mehr Hintergründe zu der Obdachlosen mit dem unerwarteten Vermögen lesen Sie hier.

(lnw)