Düsseldorf: "Machtin macht's" im Kom(m)ödchen

Düsseldorf : "Machtin macht's" im Kom(m)ödchen

Wagenbauer Jacques Tilly und die jazzige Mundart-Kombo Oxbec, bestehend aus Barbara Oxenfort und Heike Beckmann, sind die ersten Gäste in der neuen Show "Machtin macht's" im Kom(m)ödchen. Satire und ernsthafter Talk treffen dabei aufeinander. Gastgeber ist der Kabarettist Martin Maier-Bode, der den Zuschauern in der Pilotausgabe am 9. November unter dem Motto "Heimat" prominente Düsseldorfer vorstellt. "Wir haben Leute eingeladen, die uns etwas erzählen können", sagt Maier-Bode. "Dazu gibt es Musik und einige lustige Spielszenen."

"Machtin macht's" fügt sich in das laufende Programm ein. Maier-Bode empfängt seine Gäste nämlich im Wohnzimmer des Bühnenassistenten Lutz Krämer (gespielt von Daniel Graf), dessen chaotischer Wohnraum auch die Kulisse für das Kom(m)ödchen-Stück "Deutschland gucken" bildet. Lutz, ein Leistungsverweigerer, der keine Menschen mag, reagiert gereizt auf die ungebeten Gäste und bietet somit viel Raum für beißende Satire.

Neben dem Spaß auf der Bühne möchte Maier-Bode durch die Gespräche Einblicke in das Leben und Schaffen der Prominenten ermöglichen. Wieso machen sie das, was sie machen? Was war der wahnsinnigste Auftritt, den ein Künstler erlebt hat? Was war die niedrigste Zuschauerzahl, vor der er auftreten musste? "Diese Fragen sind die spannenden", so Maier-Bode. "Man erfährt etwas über den Hintergrund." Ganz wichtig dabei: Die Gäste müssen das Prinzip "Bottleparty" verstanden haben. Soll heißen: "Alle bringen etwas zu trinken mit, egal mit wie viel Prozent", so der Kabarettist. "Und jeder muss mittrinken."

Für das kommende Jahr sind zwei weitere Shows von "Machtin macht's" geplant. Am 7. März sowie am 23. Mai sollen wieder Prominente das Wohnzimmer von Lutz Krämer belagern. Wer das sein wird, steht noch nicht fest.

(RP)
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