Dormagen: Stadt stellt neues Logo bei Neujahrsempfang vor

Dormagen: Stadt stellt neues Logo bei Neujahrsempfang vor

Das Logo ist nicht nur optischer Mittelpunkt des neuen Gesamtauftritts der Stadt. Rat entscheidet aus drei Entwürfen.

Ein Marketingbüro, fünf Bürger-Versammlungen und der 14. Januar - Eckpunkte eines Prozesses, an dessen Ende ein neuer Auftritt der Stadt Dormagen in der Öffentlichkeit stehen soll. Mit einem Logo, das optisch im Mittelpunkt einer neuen Kampagne, eines neuen Gesamtauftritts stehen soll. Dieser Prozess ist weit vorangeschritten: Denn drei Entwürfe für ein neues Logo liegen vor, sie wurden vom Aufsichtsrat der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) aus mehreren Vorschlägen ausgewählt. Die abschließende Entscheidung liegt beim Stadtrat, dessen Mitglieder die Entwürfe in der letzten Sitzung des Jahres am 7. Dezember vorgelegt bekommen. Das Ganze geschieht allerdings in nichtöffentlicher Sitzung. Warum, das erklärt SWD-Chef Michael Bison: "Das gesamte Verfahren ist so angelegt. Die Logo-Entwürfe sollen nicht in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Das Logo ist ein wichtiger Teil der Gesamtkampagne. Die wird nach der Entscheidung des Rates weiterentwickelt." Logo und Dachmarke werden dann am 14. Januar von Bürgermeister Erik Lierenfeld während des Neujahrsempfangs der Stadt in der Schützenhalle in Stürzelberg präsentiert.

Laut Bison ist es so, dass an jedem der seinen Angaben zufolge sehr unterschiedlichen Entwürfe ein Gesamtkonzept hängt. Das heißt, dass die Agentur Lohmann and Friends im Nachgang die Kampagne weiter bearbeiten muss. "Die Grundbotschaften sind natürlich identisch", so Bison. Einmal so formuliert: Dormagen ist auf der Suche nach einer Marke, nach einer gemeinsamen Identität, die das Kirchturmdenken in den einzelnen Ortsteilen überlagert, die Menschen verbindet und die Vorzüge der Stadt als Ganzes prägnant betont. Optisch werden Logo und Dachmarke dann Visitenkarten, Briefbögen, den Internetauftritt und vieles andere prägen. Eingeflossen sind dann auch die vielen Anregungen der Teilnehmer der fünf Bürgerforen.

(schum)