DRK sieht Engpässe: Freibad statt Blutspende

DRK sieht Engpässe: Freibad statt Blutspende

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beklagt Engpässe bei den Blutvorräten. Nach Angaben des DRK reichten die Mengen derzeit nicht einmal für zwei Tage. Schuld an dem Engpass sei das gute Wetter.

"Die Gründe hierfür liegen aktuell beim Sommerwetter, das viele nutzen, um Freibad oder Biergarten zu besuchen", teilte der für Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständige DRK-Verband am Montag mit.

Durch die Sommerferien in NRW seien derzeit regelmäßige Spender im Urlaub. Außerdem mache der mittlerweile beendete Poststreik dem DRK zu schaffen. "Regelmäßige Blutspender werden zu den Blutspendeterminen per Brief eingeladen. Durch den Poststreik wurde aber die Einladung zu spät oder gar nicht zugestellt", berichtete die Hilfsorganisation.

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Sie warnte, dass im schlimmsten Fall planbare Operationen verschoben werden müssten, sollte sich die Situation nicht in den nächsten Tagen entspannen. Täglich würden zwischen 3000 und 3500 Blutspenden im Versorgungsgebiet Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland für lebenserhaltende Therapien und Operationen benötigt.

(lnw)