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Zins-Tipp: Bei Ratenkrediten nach bonitätsunabhängigen Angeboten suchen

Zins-Tipp : Bei Ratenkrediten nach bonitätsunabhängigen Angeboten suchen

Bei Ratenkrediten holen Interessenten am besten mehrere Angebote ein. "Kunden sollten vor allem nach bonitätsunabhängigen Krediten Ausschau halten", sagt Max Herbst von der FMH Finanzberatung in Frankfurt. Denn hier gelten die angebotenen Konditionen unabhängig von der Bonitätseinschätzung durch die Bank. "Entweder es gibt eine Zusage oder eine Ablehnung."

Bei Ratenkrediten holen Interessenten am besten mehrere Angebote ein. "Kunden sollten vor allem nach bonitätsunabhängigen Krediten Ausschau halten", sagt Max Herbst von der FMH Finanzberatung in Frankfurt. Denn hier gelten die angebotenen Konditionen unabhängig von der Bonitätseinschätzung durch die Bank.
"Entweder es gibt eine Zusage oder eine Ablehnung."

Anders sieht es bei den bonitätsabhängigen Krediten aus. Hier müssen die Banken stets den Zins nennen, den zwei Drittel der Kunden erhalten haben. Doch innerhalb des gesetzlich vorgegebenen Rahmens hätten die Kreditinstitute Spielraum. "Hier fließen oft auch Aktionsangebote mit ein, die den 2/3-Zins auf dem Papier verbessern." Ob der einzelne Kunde den Zinssatz am Ende bekommt, hänge aber von dessen persönlicher Bonität ab.

Laut FMH müssen Kunden für einen Ratenkredit über 10 000 Euro mit einer Laufzeit von 36 Monaten derzeit zwischen 4,65 Prozent und 10,49 Prozent Zinsen bezahlen. "Kunden sollten gut vergleichen", rät Herbst. Denn schon ein vermeintlich kleiner Unterschied bei der monatlichen Rate summiert sich über die Laufzeit.

Dazu ein Beispiel: Bei einem Zinssatz von 4,95 Prozent liegt die Rate bei 229,57 Euro. Bei einem Zinssatz von 10,99 Prozent werden 255,89 Euro fällig. Der monatliche Unterschied von 26,32 Euro summiert sich am Ende der Laufzeit auf 947,52 Euro.

(dpa)