Umfrage: Wenig Interesse an VR und Sprachassistenten wie Siri, Alexa, Google Assistant

Umfrage: Wenig Interesse an VR und Sprachassistenten

Kluge Sprachassistenten und Virtual Reality, das ist die Zukunft. Sagen die Hersteller. Dumm nur, dass laut einer aktuellen Studie die beiden Feature Anwender vielfach überhaupt nicht interessieren.

Mit den Trends ist es so eine Sache. Einerseits versuchen die Hersteller von Unterhaltungselektronik alles, um neue Produkte und Technologien im Markt zu platzieren.

Im Falle von digitalen Sprachassistenten wie Google Assistant, Alexa, Siri und Co. klappt das bislang laut einer aktuellen Deloitte-Studie eher mäßig. Die virtuelle Realität (VR) hat es noch schwieriger.

Auf gerade einmal drei Prozent Verbreitung in Deutschland kommen die Display-Brillen im ersten Halbjahr 2017. Im Vergleich zum Vorjahr (zwei Prozent im Jahr 2016) ist das eine Steigerung um einen Prozentpunkt.

Die aktivste Altersgruppe von VR-Nutzern sind dabei die 24- bis 35-Jährigen. Hier haben immerhin sechs Prozent ein Gerät. Der Trend geht dabei eher zu teurerer Hardware.

Kaum eine Veränderung gegenüber dem Vorjahr

Erfolgreicher für die Hersteller sieht es bei der Nutzung von Sprachassistenten auf dem Smartphone aus. Allerdings nutzen auch hier weniger als ein Drittel (30 Prozent) Siri, den Google Assistant, Bixby oder Cortana - oder haben es in der Vergangenheit getan.

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Vier von zehn Befragten geben an, einen Sprachassistenten zu haben, ihn aber nicht zu benutzen. Spannend: Mehr als jeder Achte (14 Prozent) weiß nicht einmal, ob sein Smartphone über einen Sprachassistenten verfügt.

Gegenüber dem Vorjahr gibt es dabei laut Deloitte kaum eine Veränderung. Allerdings sehen die Unternehmensberater großes Potenzial für Androidgeräte, da immer mehr Modelle nun auch den Google Assistant nutzen können.

Beliebteste Anwendungsbereiche für Siri und Co. sind die allgemeine Suche nach Informationen im Netz (48 Prozent der Nutzer), Navigation (36 Prozent) und schlicht die Unterhaltung (34 Prozent). Auch beliebt: Wetterberichte per Stimmkommando (28 Prozent) und das Anlegen von Kalendereinträgen (25 Prozent).

- Für die Studie Global Mobile Consumer Survey wurden weltweit 53.000 Teilnehmer befragt, die Anzahl der befragten deutschen Konsumenten beträgt rund 2000.

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(csr)
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