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Polizei im Rhein-Kreis nimmt an Präventions-Pilotprojekt teil.

Pilotprojekt im Rhein-Kreis Neuss : Polizei benutzt VR-Brillen für Unfallprävention

Zu den zehn Polizeibehörden, die voraussichtlich bis Ende Dezember an dem Pilotprojekt „Virtual Reality Brillen zur Verkehrsprävention in NRW“ teilnehmen, gehört auch die im Rhein-Kreis.

Am Dienstag präsentierte Innenminister Herbert Reul die neuen „Helfer“ in Düsseldorf und betonte: „Mit dem Einsatz der Virtual Reality Brillen heben wir die Präventionsarbeit bei Verkehrsunfällen mit schweren und schwersten Unfallfolgen im Straßenverkehr auf ein neues Level.“

Ankommen werden die Brillen auch in Neuss erst am 3. Mai. Zurzeit liefen aber bereits Anfragen an Schulen, wer Interesse hätte, sie auszuprobieren, wie Polizeisprecherin Daniela Dässel sagt. Allerdings schränkt sie ein: „Wir wissen natürlich jetzt noch nicht, wann wir wegen Corona überhaupt in die Schulen gehen können.“ Die Verkehrsunfallprävention ist ein wichtiger Baustein der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Ziele sind, Verkehrsunfälle zu reduzieren und für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. In einem 360-Grad-Film, der für das Pilotprojekt erstellt wurde, wird der Nutzer der VR-Brille zunächst virtuell auf ein Fahrrad gesetzt. Realistisch erlebt er dann, wie er von einem abbiegenden Lkw-Fahrer übersehen und erfasst wird. In der zweiten Einstellung wechselt die Perspektive und der Tester betrachtet die Abläufe aus der Sicht des Berufskraftfahrers. Speziell dieser Blick aus dem Führerhaus dürfte den meisten Radlern fremd sein und ihre Sinne für den „Toten Winkel“ und seine Gefahren schärfen.

(goe)