Razzia bei insolventer Sieber-Wurst aus Bayern

Nach Listerien-Fund in Wurstwaren: Razzia bei insolventer Firma Sieber-Wurst

Bei der wegen bakterienbelasteter Wurst geschlossenen Großmetzgerei Sieber aus Bayern hat eine Razzia gegeben. Staatsanwälte und Polizeibeamte durchsuchten Firmenräume im oberbayerischen Geretsried und beschlagnahmten Unterlagen.

"Es hat heute Vormittag eine Durchsuchungsmaßnahme gegeben", sagte Oberstaatsanwalt Ken Heidenreich in München lediglich. Zu Details wollte er sich zunächst nicht äußern. Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstößen gegen Lebensmittelgesetze gegen das Unternehmen.

Sieber-Inhaber Dietmar Schach hatte in der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet, nachdem die Gesundheitsbehörden ein Betriebs- und Vertriebsverbot über die Firma verhängt sowie einen deutschlandweiten Rückruf der gesamten Ware veranlasst hatten. Schach klagt gegen das Verbot. In Wurst waren zuvor gesundheitsgefährdende Listerien gefunden werden.

(crwo/dpa)