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Schlappe für Donald Trump: Möglicher Sicherheitsberater sagt ab

Schlappe für Donald Trump : Vorgeschlagener Sicherheitsberater sagt ab

US-Präsident Donald Trump hat bei der Suche nach einem neuen Sicherheitsberater einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der als neuer Kandidat vorgesehene Vizeadmiral Robert Harward sagte am Donnerstag ab.

Zwar sei ihm Trumps Regierung "sowohl professionell als auch persönlich sehr entgegengekommen", teilte er der Nachrichtenagentur AP mit. Doch brauche er nach 40 Jahren beim Militär nun Zeit für sich, sagte Harward.

Das frühere Mitglied der Marine-Spezialeinheit Navy Seals hätte den pensionierten General Michael Flynn als nationaler Sicherheitsberater ersetzen sollen. Flynn war am Montag auf Bitte Trumps zurückgetreten, nachdem herauskam, dass er Vizepräsident Mike Pence über Gespräche mit Russlands Botschafter in den USA in die Irre geführt hatte. Die fraglichen Unterredungen fanden vor der Amtsübernahme der neuen Regierung statt. Privatpersonen dürfen per Gesetz nicht im Namen der USA über Außenpolitik verhandeln.

Trump hatte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz gesagt, er sei enttäuscht über Flynns Umgang mit Pence, sehe aber bei den Gesprächen seines ehemaligen Sicherheitsberaters kein Fehlverhalten.

(ap/stk)