Praktischer Lifehack? Mit diesem Trick sollen Geldbörsen-Diebe verwirrt werden

Praktischer Lifehack? : Mit diesem Trick sollen Geldbörsen-Diebe verwirrt werden

Ein Zettel mit drei PIN-Nummern im Portemonnaie soll Diebe auf eine falsche Fährte locken. Das Netz diskutiert über den kuriosen Lifehack - und entwickelt ihn weiter.

Es gibt Ideen, die kommen einem spontan in den Sinn. So ging es anscheinend auch Twitter-Nutzer René Hesse. Er hat am 4. März ein Foto gepostet, auf dem drei PIN-Nummern zu sehen sind. Dazu der Hinweis, diesen doch in seiner Geldbörse aufzubewahren. Ist es klug, dem Dieb seine Geheimzahl zu verraten? Natürlich nicht!

Die Idee dieses Lifehacks: Die drei willkürlich aufgeschriebenen PIN-Nummern sollen den Dieb auf eine falsche Fährte locken. Findet der Kriminelle die Geheimzahlen im Portemonnaie zusammen mit der Geld- oder Kreditkarte, gebe er mit hoher Wahrscheinlichkeit diese drei PIN ein. Das Ergebnis: Die Karte wird vom Automaten eingezogen. Der Dieb hat keine Chance mehr.

Ob das wirklich so funktioniert, ist natürlich fraglich. Der Twitter-Nutzer Hesse erhebt auch keinen Anspruch auf ein Gelingen diese Lifehacks. Ihm sei das nur mal so in den Sinn gekommen, erklärt er in einer Antwort. Der Tweet wurde mittlerweile mehr als 1200 Mal retweetet, hat beinahe 5000 Likes und 147 Kommentare. Das Digitalmagazin „t3n“ hat das Netzfundstück entdeckt und bei Facebook geteilt.

Die Reaktionen: Amüsement und Skepsis. Manche finden, dass so ein Zettel viel zu offensichtlich sei. Anderen gefällt der Vorschlag und sie geben Tipps, wie es sogar noch erfolgreicher gehen könnte, zum Beispiel, indem man einige Zahlen eher unleserlich schreibt.

Geldinstitute empfehlen übrigens bei Verlust der Karte, diese unverzüglich sperren zu lassen. Wenn man die Karte in Deutschland verliert oder sie gestohlen wird, dann ruft man bei der zentralen Sperrnummer 116 116 kostenfrei an. Aus dem Ausland sollte man die +49 116 116 wählen. Diese ist dann allerdings gebührenpflichtig. Wenn die Karte gestohlen wurde, dann sollte man zusätzlich eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Ersatzkarten bekommt man von seinem Geldinstitut.

(zim)
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