Vergewaltigung von Soldatin in Bückeburger Kaserne: Ermittler gehen von geplanter Tat aus

Vergewaltigung von Soldatin in Bückeburger Kaserne : Ermittler gehen von geplanter Tat aus

Nach der Vergewaltigung einer Soldatin in einer Bundeswehr-Kaserne in Bückeburg gehen die Ermittler inzwischen von einem geplanten Sexualverbrechen aus.

Eine "Zufallstat" sei nach derzeitigem Stand "fernliegend", teilte die Staatsanwaltschaft in der niedersächsischen Stadt am Dienstag mit.

Einen konkreten Tatverdacht gebe es bisher noch nicht. Durch die intensiven Ermittlungen sei der in Frage kommende Verdächtigenkreis allerdings eingegrenzt worden. Eine "Vielzahl" von Bundeswehrangehörigen kämen als Täter nicht mehr in Frage. Spezialisten untersuchten derzeit die am Tatort gesicherten DNA-Spuren.

Die Soldatin war am Sonntag vergangener Woche auf dem Gelände der Bückeburger Jägerkaserne missbraucht worden. Polizei und Staatsanwaltschaft veröffentlichten bislang aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details zum Tatablauf. Nach unbestätigten Presseberichten soll der unbekannte Täter die Frau anschließend gefesselt und geknebelt in einem Spind zurückgelassen haben.

(AFP)
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