Kreis Mettmann: So sollen sich die Förderschüler aufteilen

Kreis Mettmann : So sollen sich die Förderschüler aufteilen

Für Förderzentren gilt: Schüler mit sonder-pädagogischem Bedarf werden in den Schwer-punkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung und Sprache unterrichtet. Für West, Mitte und Süd werden je ein Haupt- und ein Teilstandort geplant. Am kleinsten Förderzentrum werden 109 Kinder unterrichtet, am größten 190 Schüler.

Das Förderzentrum soll an den Standorten in Ratingen, Thunesweg 1, und Mettmann, Goethestraße 34, die Arbeit der Erich-Kästner-Schule, der Schule am Peckhaus, der Schule im UFO und der Comeniusschule übernehmen. An beiden Standorten wird es teilintegrativen Unterricht und Erziehung in Primar- und Orientierungsstufe (Klasse 1 bis 6) geben.

Es erfolgt keine Trennung nach Förderschwerpunkten. Eine gemeinsame Schuleingangsphase ist geplant, das in Kombination mit äußerer Differenzierung für einzelne Schülergruppen (Sprachentwicklung). In der Sekundarstufe I gibt es ein kooperatives Konzept ab Klasse 6 durch die Bedürfnisse der Schüler im Rahmen der Lebenswelt- und Berufsweltorientierung.

Der neue Schwerpunkt soll an zwei Standorten in Velbert, Hans-Böckler-Straße 25 und 27, die bisherige Arbeit der Schule in den Birken, der Schule im UFO sowie der Schule am Peckhaus fortführen. Im "Ufo": Primar- und Sekundarstufe Es-Schüler und "In den Birken": Primarstufe der Sprachentwicklungs- und Lernschüler.

Es übernimmt an zwei Standorten in Erkrath, Rathelbecker Weg 45-47, und Hilden, Lortzingstraße 1 sowie der Depandance Geschwister-Scholl-Straße 69 die Aufgaben der Friedrich-Fröbel-und der Ferdinand-Lieven-Schule sowie der Schule am Peckhaus, der Paul-Maar-Schule und der Leo-Leonni-Schule. Integrative Unterrichtung und Erziehung ist an beiden Standorten geplant. Primarstufe: Intensivklasse mit Unterstützungsbedarf. Sekundarstufe: nach Klasse 6 erfolgt eine Aufteilung Schüler nach prognostizierten Abschlüssen, Leistungen und Kompetenzen.

Dort werden Schüler an den Standorten Langenfeld, Fahlerweg 17, und Monheim, Krischerstraße 31, zusammengefasst. Sie übernehmen die bisherigen Aufgaben der Leo-Leonni- und der Paul-Maar-Schule. In Monheim werden Primarstufen-Schüler aus Monheim in allen drei Fachrichtungen unterrichtet. In Langenfeld sind es Schüler aus Langenfeld (Primarstufe) ebenfalls in allen drei Fachrichtungen sowie Sekundarstufensschüler aus beiden Städten. In der Sekundarstufe werden nach Klasse 6 die Schüleraufgeteilt. Eventuell soll die Hildener Dependance an der Otto-Hahn-Straße für die ES-Schüler der Sekundarstufe I (Schüler mit einem "Opfer-Verhalten", mit emotionalen Störungen) genutzt werden.

(RP)