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Kommentar: Auch Mega zog später um

Kommentar : Auch Mega zog später um

Getrübter Glanz

Am Ende zufriedene Gesichter auf beiden Seiten – denn man hat den Schaden auf einen Dritten abgewälzt, den Bauunternehmer.

Mit der öffentlichen Anprangerung angeblicher statischer Mängel und der Klage überKommunikationsdefizite hat es die HFU auf jeden Fall geschafft, ihre Verhandlungsposition gegenüber der Stadt zu stärken. Denn der junge Bürgermeister kann sich nach den Protesten gegen den Sportplatz Baumberg und die Klage gegen das Rathauscenter III keinen weiteren Kriegsschauplatz leisten. Er ist zum Erfolg verdammt, weil die Hochschule ein wichtiger Imagefaktor für die Stadt ist. Die Verweigerung der staatlichen Anerkennung trübt aber den Glanz erheblich und deutet darauf hin, dass die hohe staatliche Messlatte für den wirtschaftlichen Bestand eventuell nicht genommen werden konnte. elm

Monheim (elm) Neben der Hochschule für Unternehmensführung litt auch die Mega GmbH unter den Bauverzögerungen. "Ursprünglich sollte der Umzug im ersten Halbjahr 2010 über die Bühne gegangen sein", berichtet Geschäftsführer Udo Jürkenbeck. Allerdings befand sich die Mega in der komfortablen Lage, dass sie den Mietvertrag für die Immobilie der BSM (Bahnen der Stadt Monheim) problemlos verlängern konnte, weil dafür kein Nachmieter in Sicht war. "Wir hatten lediglich mehr Aufwand, weil wir unser Material schon am neuen Standort zwischengelagert haben", so Jürkenbeck. "Das erforderte mehr Improvisationsvermögen, hat aber nicht den Betrieb gestört."

Der Umzug in die drei oberen Geschosse des neuen Gebäudes an der Rheinpromenade war dann Mitte August abgeschlossen.

(RP)