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Grevenbroich: Neuer Generationenplatz in der Südstadt

Grevenbroich : Neuer Generationenplatz in der Südstadt

Ehemaliger Spielplatz wurde vom Förderverein neu gestaltet. Eröffnung am kommenden Samstag.

Der Südstadt-Förderverein hat einen neuen Treffpunkt geschaffen. An der Friedrich-Ebert-Straße ist ein Generationenplatz entstanden, der am Samstag, 28. April, 12 Uhr, eröffnet wird. Höhepunkt wird ein gemeinsames Boule-Spiel um 14 Uhr sein.

Am Anfang stand die Idee, den von der Stadt aufgegebenen Spielplatz weiter für die Südstädter nutzen zu können. Gemeinsam mit Martina Suermann haben Jutta Hinze und Ulrike Oberbach von der Wählergemeinschaft "Mein Grevenbroich" den Vorschlag unterbreitet, dort eine Begegnungsfläche für Jung und Alt zu schaffen. Der Förderverein Südstadt und die Stadt nahmen diese Anregung auf.

"Wir hoffen, dass der Platz gut angenommen wird und alle pfleglich mit ihm umgehen", sagt Projektleiterin Ulrike Oberbach. Der neue Treffpunkt bietet einen Spielplatz für die junge und Sitzgelegenheiten für die ältere Generation. Eine Sandfläche soll Erdbienen anlocken, die einerseits nützlich, andererseits harmlos sind, da sie nicht stechen. Eine Kiesfläche lädt darüber hinaus zum Boule-Spielen ein. Außerdem haben die Helfer eine alte Rollschuhbahn freigelegt, auf der Kinder das Fahrradfahren lernen können. Ein großes Outdoor-Schachfeld rundet das Angebot an der Friedrich-Ebert-Straße ab. "Ich bin stolz auf unser Team", sagt Fördervereins-Vorsitzender Willibert Lüpschen. "Alle Beteiligten haben vollen Einsatz gezeigt."

Für Ende Mai ist eine weitere Überraschung geplant. "Dann werden zwei Fitnessgeräte installiert, die perfekt sind für Freizeitsportler und Senioren. Dies wurde durch unsere Einnahmen aus dem Travestie-Festival möglich", betont Heike Lüpschen, die für die Finanzen des Vereins zuständig ist.

Unterstützt wurden die Aktiven aus der Südstadt von verschiedenen heimischen Unternehmen, einem Geldinstitut und dem Lions-Club, der sich ebenfalls an dem Projekt beteiligte. "Vielen Dank an unsere Unterstützer. Ohne sie gäbe es keinen Generationenplatz in der Südstadt", sagt Ulrike Oberbach.

(NGZ)