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Grevenbroich: Südstädter eröffnen ersten Generationen-Spielplatz

Grevenbroich : Südstädter eröffnen ersten Generationen-Spielplatz

XXL-Schachspiel und Boule-Bahn an der Friedrich-Ebert-Straße: Rund 100 Besucher kamen zur Eröffnung des Platzes.

Er liegt versteckt hinter Gärten, dabei kann er sich durchaus sehen lassen, der neue Generationen-Spielplatz in der Südstadt. Es ist der erste Platz, auf dem nicht nur Kinder, sondern Menschen aus allen Altersschichten spielen können. Ein Riesen-Schachspiel mit entsprechend großen Figuren, eine Boule-Bahn, ein Sandspiel-Areal und eine Rundbahn für Rollschuhfahrer warten auf dem Platz, dessen Zugang neben Hausnummer 31 an der Friedrich-Ebert-Straße liegt. "Wir haben bereits viele positive Rückmeldungen bekommen", sagt Ulrike Oberbach. Sie gehört dem Förderverein Südstadt an, der sich in den vergangenen Monaten um die Aufwertung der einst brachliegenden Fläche gekümmert hat. "Wir haben den Platz für die nächsten zehn Jahre gepachtet. Im Sommer soll er täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet sein", erzählt Oberbach - zurecht mit etwas Stolz, das trist anmutende Areal mit ihren Vereinskollegen in einen Platz mit Freizeit-Wert verwandelt zu haben.

Zur Eröffnung des Areals am Samstag kamen rund 100 Besucher, die sich einen Eindruck verschafften und Boule sowie Schach spielten. Die Schach-Figuren stehen auf dem Platz zur Verfügung. Wer sie nutzen möchte, kann mit seinem Mobiltelefon eine dort hinterlegte Nummer wählen und erhält einen Zahlen-Code für das Schloss des Schuppens, in dem die Figuren verstaut sind. "So wollen wir sichergehen, dass die Figuren nicht in falsche Hände geraten", sagt Oberbach, die auch die Aufstellung zweier Senioren-Fitnessgeräte ankündigt. Sie sollen Ende Mai kommen. Die Finanzierung der Gestaltung des Platzes und der Utensilien konnte über einige Sponsoren gesichert werden, für sein Vorhaben hat der Förderverein Südstadt auch einige Sachspenden erhalten. Oberbach nennt etwa RWE, die Volksbank Erft, den Lionsclub, die GWG, HP Kaiser, den Künstler Wilfried Kohlhas, der das Eingangstor erstellt hat - und das Gartenbauunternehmen Lepper, das 20 große Sträucher und vier Apfelbäume zur Begrünung des Areals bereitgestellt habe. Auch Jutta Hinze sowie Heike und Willibert Lüpschen hoffen nun, dass der Platz gut angenommen wird. "Mehr hätten wir nicht herausholen können", sagt Heike Lüpschen, die noch einige andere Ideen für den Platz hat: So könnte demnächst ein zusätzliches Spielfeld geschaffen werden - und ein Gehweg.

(cka)