Wittlaer: Schulwege in Wittlaer sollen sicher werden

Wittlaer: Schulwege in Wittlaer sollen sicher werden

Die Bezirksvertretung 5 will unter anderem das Tempo an der Bockumer Straße reduzieren und den Vorplatz der Schule neu ordnen.

Seit dem tödlichen Unfall der neun Jahre alten Elif, die Anfang September auf der Kalkstraße von einem Auto erfasst wurde, ist in Wittlaer die Diskussion über die Sicherheit der Schulwege neu entbrannt. Vertreter des Amtes für Verkehrsmanagement, der Bezirksverwaltungsstelle, Politiker aller Fraktionen, die Leitung der Franz-Vaahsen-Schule und Mitglieder der Schulpflegschaft und des Schul-Fördervereins sind gemeinsam die Schulwege abgelaufen und haben Gefahrenpunkte untersucht und dafür Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.

Die Politiker haben die Wünsche in einem interfraktionellen Antrag formuliert und gestern einstimmig in der Sitzung der Bezirksvertretung 5 verabschiedet. Die Verwaltung soll die Maßnahmen, die sich auf sechs Gefahrenpunkte beziehen, nun zügig umsetzen. An der Bockumer Straße wird unter anderem im Umfeld der Grundschule eine Tempo-30-Zone gefordert. Außerdem soll geprüft werden, ob zwischen dem Kreisverkehr und dem Fritz-Köhler-Weg wechselseitige Parkstände markiert werden können, damit dort der Verkehr verlangsamt wird.

Ein weiterer Wunsch ist die Umgestaltung des Schützenplatzes, über den die rund 320 Schüler in die Schule gelangen. Dort gibt es keine markierten Wege, so dass der gesamte Verkehr bislang dort ungeordnet abläuft. Die Politiker wollen unter anderem, dass ein farblich hervorgehobener Fußweg, teilweise durch Poller gesichert, eingerichtet wird und Piktogramme, die laufende Kinder zeigen, aufgebracht werden.

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An der Unfallstelle, die Kreuzung Kalkstraße/Postenweg, wurden bereits zwei Einmündungen schraffiert, damit dort nicht mehr parkende Autos die Sicht behindern. Die Bezirksvertretung wünscht, dass dort auch die anderen Ecken markiert werden. Das soll auch an der Einmündung des Franz-Vaahsen-Weges auf die Bockumer Straße passieren. Weitere Anliegen sind zum Beispiel eine Umlaufsperre an der Einmündung des Margaretenweges auf die Bockumer Straße, damit Kinder auf Fahrrädern nicht ungebremst auf die Hauptverkehrsstraße rasen können.

Deshalb wird der Zebrastreifen inzwischen morgens von Elternlotsen gesichert. Diese wurden nach dem Unfall ausgebildet und sind seit einer Woche auch an der Unfallstelle im Einsatz. Zwei weitere Gefahrenpunkte, Wittgatt und Fritz-Köhler-Weg/Grenzweg, sollen ab Dezember zusätzlich gesichert werden. Wer Elternlotse werden will, der kann sich per E-Mail an verkehrslotsen-wittlaer@outlook.de anmelden.

(brab)