LTE: Neue Mobilfunktechnik bringt mehr Elektrosmog

LTE : Neue Mobilfunktechnik bringt mehr Elektrosmog

Die Elektrosmog-Belastung wird sich durch die neue Mobilfunktechnik LTE leicht erhöhen. Sie liege dann aber immer noch deutlich unter den zulässigen Grenzwerten, ergab eine Studie des Landesumweltamtes NRW.

Von den LTE-Sendeanlagen gehe dabei eine nur unwesentlich höhere Belastung aus als von Smartphones, teilte das NRW-Umweltministerium am Freitag mit. Erst wenn man sich einem Sendemast auf weniger als zwei bis drei Meter nähere, liege die Belastung über der eines Smartphones.

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hatte strengere Grenzwerte gefordert, war damit aber im Bundesrat gescheitert. Für die neue Mobilfunktechnik LTE ("Long Term Evolution"), die den Datentransfer beschleunigt, hatte das Landesumweltamt Feldmessungen im Umfeld von LTE-Mobilfunksendeanlagen durchführen lassen.

Der Elektrosmog durch LTE sei vergleichbar mit dem der älteren Mobilfunkstandards GSM und UMTS, kam dabei heraus. Die Ergebnisse bestätigten die Untersuchungen des Bundesamtes für Strahlenschutz. Das Ministerium wies darauf hin, dass Mobilfunkbetreiber die Kommunen künftig bei der Auswahl von Sendestandorten beteiligen müssten.

(lnw)
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