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U-Boot-Auftrag aus Norwegen für Thyssenkrupp-Tochter TKMS

Auftrag an Thyssenkrupp-Tochter : Norwegen kauft vier deutsche U-Boote

Norwegens Marine kauft vier U-Boote von der Kieler Werft Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS).

Das Tochterunternehmen des Essener Industriekonzerns soll die U-Boote in Zusammenarbeit mit norwegischen Firmen bauen, wie Norwegens Regierung am Freitag mitteilte. Sie sollen auf dem Typ 212 aufbauen, der in Deutschland schon genutzt wird. Mit dem Auftrag hat sich TKMS gegen die französische Staatswerft DCNS durchgesetzt.

Die Bestellung, die 2019 aufgegeben werden soll, sei Teil einer engeren Partnerschaft der deutschen und der norwegischen Marine, die künftig unter anderem bei Training, Übungen und Instandhaltung der U-Boote zusammenarbeiten wollen. "Es ist wichtig, dass wir einen strategischen Partner gefunden haben, mit dem wir eine umfassende und langfristige Zusammenarbeit aufbauen können", sagte die norwegische Verteidigungsministerin Ine Eriksen Søreide nach einer Mitteilung. Von 2025 an könnten die U-Boote im Einsatz sein. Über den Preis wurde nichts bekannt.

Im vergangenen Jahr war Thyssenkrupp bei einem Auftrag zum Bau von zwölf U-Booten für die australische Marine noch leer ausgegangen.

(maxk/dpa)