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Duisburg: Azubi-Zahl in Duisburg steigt

Duisburg : Azubi-Zahl in Duisburg steigt

Die Ausbildungskonferenz der Industrie und Handelskammer legte erfreuliche Zahlen vor.

Das Thema Fachkräftenachwuchssicherung bestimmt die Entwicklung des regionalen Ausbildungsmarktes. Die Unternehmen setzen auf die duale Ausbildung im eigenen Betrieb. Im Zuge dessen ist das betriebliche Lehrstellenangebot in diesem Jahr gestiegen. Bei den Agenturen für Arbeit sind mehr Bewerber gemeldet als im Vorjahr. Beide Aspekte weisen auf das hohe Interesse an der dualen Berufsausbildung hin. Auch im Endspurt ist auf dem regionalen Ausbildungsmarkt noch einiges möglich: Für Bewerber, die ersehnte Lehrstelle zu finden, und auch für Unternehmen, ihre Ausbildungsplätze mit den dringend benötigten Bewerbern zu besetzen. Dies ist das Ergebnis der Regionalen Ausbildungskonferenz, die gestern in der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve tagte.

Der Bewertung durch die Konferenzmitglieder liegen die aktuellen Kennzahlen des Ausbildungsmarktes zum Stichtag 30. September 2017 zugrunde. Die Zahl der neu abgeschlossenen Berufsausbildungsverhältnisse stieg im aktuellen Ausbildungsjahr demnach sowohl in Industrie, Handel und Dienstleistungen als auch im Handwerk. Die Mitglieder der Regionalen Ausbildungskonferenz sehen hierin eine Reaktion auf den aktuell sehr hohen Bedarf an Fachkräften, der im Ergebnis zu einem steigenden betrieblichen Lehrstellenangebot führt. Sorge bereitet den Konferenzmitgliedern allerdings die wachsende Zahl unbesetzter betrieblicher Ausbildungsstellen.

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Um den notwendigen Fachkräftenachwuchs für die Zukunft zu sichern, wollen sich die Konsenspartner an die Unternehmen wenden und dafür werben, weiter und verstärkt in die Ausbildung zu investieren und auch Jugendliche ins Kalkül zu ziehen, die vielleicht nicht unmittelbar ihren Ansprüchen genügen. Die Ausbildungsbetriebe können auf bewährte Unterstützungsangebote der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter wie ausbildungsbegleitende Hilfen und assistierte Ausbildung zählen.

Ziel der Partner im Ausbildungskonsens ist es, im Rahmen der im Herbst stattfindenden Nachvermittlungsaktion noch möglichst viele unbesetzte betriebliche Ausbildungsplätze erfolgreich zu besetzen.

(RP)