Theater : Baby-Reigen am Schauspielhaus

Am Schauspielhaus dreht sich das Babykarussell weiter. Vor vier Monaten bekam Claudia Hübbecker eine Tochter und genoss ihr Mutterglück bisher rund um die Uhr: "Ich wundere mich, dass ich so lange ohne Pauline gelebt habe", sagt sie. "Mir ist, als wäre sie schon immer da gewesen. Sie ist sehr fröhlich. Ein Segen, so ein Kind."

Am Schauspielhaus dreht sich das Babykarussell weiter. Vor vier Monaten bekam Claudia Hübbecker eine Tochter und genoss ihr Mutterglück bisher rund um die Uhr: "Ich wundere mich, dass ich so lange ohne Pauline gelebt habe", sagt sie. "Mir ist, als wäre sie schon immer da gewesen. Sie ist sehr fröhlich. Ein Segen, so ein Kind."

Jetzt geht die Schauspielerin wieder auf die Bühne und übernimmt die Rolle der Nebenklägerin in "Terror" - von Viola Pobitschka, die schwanger ist. Bei deren Part als Braut in Brechts "Kleinbürgerhochzeit" springt Kollegin Anna Bretz ein. "Ein schöner, sanfter Einstieg", freut sich Claudia Hübbecker. "Es tut gut, wieder einen Fuß im Theater zu haben." Eigentlich seien Übernahmen ein kleiner Schauspieler-Alptraum: "Alle wissen, wo es lang geht, nur du nicht." Weil ihre Rolle aber kaum Bewegung erfordert ("das ist Kopfkino") und nur einen, wenn auch langen Dialog umfasst, war es diesmal unkompliziert: "Mein Partner ist Wolfgang Reinbacher als Richter. Mit ihm habe ich geprobt."

Ihr erster Auftritt bei "Terror" ist am heutigen Dienstag vor ausverkauftem Haus.

(go)