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PricewaterhouseCoopers verlagert 6000 Jobs nach Düsseldorf

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft : Nach Fusion: 600 weitere PwC-Jobs nach Düsseldorf

Die Übernahme der Unternehmensberatung Booz & Co. durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) wird Düsseldorf mehrere Hundert gut bezahlte neue Arbeitskräfte bringen.

Die Übernahme der Unternehmensberatung Booz & Co. durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) wird Düsseldorf mehrere Hundert gut bezahlte neue Arbeitskräfte bringen.

Die Belegschaft von PwC in Deutschland ist 2014/15 unter dem Strich um 400 auf 9800 gewachsen. Gut 1700 Mitarbeiter wurden eingestellt, 200 mehr als ein Jahr zuvor. Die in "Strategy&" umbenannte Booz & Co gehört seit Juli offiziell zu PwC. 600 Mitarbeiter müssen bald von Frankfurt am Main nach Düsseldorf umziehen. Dorthin wird ein Teil der Verwaltung verlagert.

Der Grund: Die Miete in der Rhein-Metropole ist günstiger. Zurzeit arbeiten in Frankfurt 3100 PwC-Mitarbeiter, in Düsseldorf 1800. Sieben von 30 Büros in Deutschland werden geschlossen, damit müssen 240 Mitarbeiter den Arbeitsort wechseln. Es gehe nicht um Entlassungen, betonte PwC-Chef Norbert Winkeljohann. Mit der Umstrukturierung sollten 50 Millionen Euro im Jahr eingespart werden, die für Investitionen etwa in IT und weitere Zukäufe zur Verfügung stünden.

Der Kauf der Unternehmensberatung Booz & Co soll der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC in Deutschland einen Schub verleihen. Winkeljohann stellte am Donnerstagabend in Frankfurt für das Geschäftsjahr 2015/16 (Ende Juni) einen Umsatzsprung um 12 bis 13 Prozent in Aussicht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die weltgrößte Wirtschaftsprüfungsfirma bei der Gesamtleistung in Deutschland um 6,3 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro vorangekommen.

(tb/rtr)