Spargel-Preis 2018: Zu Saison-Beginn bis zu 40 Prozent teurer als 2017

Preise bis zu 40 Prozent gestiegen: Spargel zu Saisonbeginn deutlich teurer

Spargel-Fans müssen derzeit deutlich tiefer ins Portemonnaie greifen als vor einem Jahr: Das Gemüse kostet zu Beginn der Saison bis zu 40 Prozent mehr als 2017. Immerhin: Die Preise könnten noch sinken.

Der Preis lag nach Erhebungen der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI) in den vergangenen Tagen bei 9,97 Euro pro Kilo deutschen Spargels, wie ein Sprecher am Mittwoch sagte. Damit müssen Verbraucher derzeit rund 40 Prozent mehr zahlen als vor einem Jahr. Zur gleichen Zeit kostete das Gemüse damals laut AMI im Schnitt 7,11 pro Kilo.

Im vergangenen Jahr hatte die Spargelsaison allerdings außergewöhnlich früh begonnen. Zu Saisonbeginn ist das Gemüse in der Regel besonders teuer und wird dann mit zunehmendem Angebot und sinkender Nachfrage immer günstiger. 2017 war der Preis gegen Ende April deshalb wegen des frühen Saisonbeginns schon stärker gefallen.

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Bundesweit haben im vergangenen Jahr rund 1800 Betrieben Spargel auf etwa 23.000 Hektar Fläche angebaut. Das warme und sonnenreiche Wetter der vergangenen Woche habe der Ernte einen Schub gegeben, sagte Fred Eickhorst, Geschäftsführer der Vereinigung der Spargelanbauer in Niedersachsen.

(oko)
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