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Konsolenspiele: "Assassin's Creed", "Zelda" und "Batman": Mit Gitarrenriffs hinaus aufs Meer

Konsolenspiele: "Assassin's Creed", "Zelda" und "Batman" : Mit Gitarrenriffs hinaus aufs Meer

Piraten liegen offenbar schwer im Trend: Gleich in zwei Titeln dürfen Konsolenspieler in diesem Monat Abenteuer auf hoher See erleben. Dazu gibt es die Abenteuer des jungen Batman, Minispiele in "Wii U Party" und viel Musik mit Neuauflagen von "Just Dance" und "Rocksmith".

Das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange: Für die Hersteller von Videospielen beginnt jetzt die lukrativste Zeit des Jahres. Kein Wunder, dass sich Zocker vor Neuerscheinungen kaum retten können.

Zu den größten Blockbustern gehört "Assassin's Creed 4", dazu kommen ein neues altes Zelda-Abenteuer für die Wii U und "Arkham Origins", der nächste Teil von Warners "Batman"-Serie.

Suche nach fetter Beute

"Assassin's Creed 4: Black Flag" von Ubisoft erzählt dieses Mal die Geschichte des unerschrockenen Piraten Edward Kenway. Der segelt im 18. Jahrhundert mit eigenem Schiff und Crew durch die Karibik, immer auf der Suche nach fetter Beute und verborgenen Schätzen - bis er in den uralten Konflikt zwischen Assassinen und Templern hineingezogen wird.

Wie "Black Flag" in die fortlaufende, Jahrhunderte umspannende Handlung der Serie passt, ist noch nicht ganz klar, Details zum Gameplay gibt es aber schon reichlich.

Selbstverständlich spielen auch dieses Mal wieder Schwertkämpfe, Klettertouren und Verfolgungsjagden über Dächer eine große Rolle. Dazu kommen die aus dem dritten Teil bekannten Seeschlachten und einige neue Elemente: So kann der Spieler mit Edward zum Beispiel unter Wasser nach Schätzen suchen, muss dabei aber gefräßigen Haien ausweichen.

"Assassin's Creed 4: Black Flag" erscheint für Playstation 3, Xbox 360, Wii Uund den PC. Im November soll das ab 16 Jahren freigegebene Piratenabenteuer auch für die neuen Konsolen Xbox One und Playstation 4 erhältlich sein. Die Preise liegen je nach Version zwischen 60 und 70 Euro.

Batman als unerfahrener Kämpfer

Verbrecher machen keine Weihnachtsferien - und Batman deshalb natürlich auch nicht. "Batman: Arkham Origins" spielt an einem verschneiten Heiligabend, lange vor den Ereignissen der Vorgänger "Arkham Asylum" und "Arkham City".

Der dunkle Ritter ist hier noch ein recht unerfahrener Kämpfer gegen das Verbrechen. Entsprechend hart wird die Auseinandersetzung mit den acht Profikillern, die ihm Oberganove Black Mask auf den Hals hetzt. In Sachen Gameplay ändert sich im Prequel nur wenig: Kenner der Serie sollten sich in den Kämpfen und beim Erkunden von Gotham City sofort zurechtfinden.

Die Entwickler von Warner Interactive haben aber den Detektivmodus deutlich ausgebaut. So kann Batman jetzt virtuelle Rekonstruktionen von Tatorten erstellen und diese nach Hinweisen durchsuchen. Ganz neu ist auch der Mehrspielermodus: Zwei Teams von je drei Verbrechern kämpfen hier gegeneinander und gegen Batman und Robin, die ebenfalls von menschlichen Spielern gesteuert werden.

"Batman: Arkham Origins" ist ab 16 Jahren freigegeben und für Xbox 360, Playstation 3 und PC erschienen. Die Wii-U-Version folgt am 8. November. Für die Konsolenversionen werden 60 Euro fällig, die PC-Variante ist 10 Euro günstiger.

Tanzen und Gitarre spielen

Musikalisch und friedlich geht es dagegen in "Just Dance 2014" und "Rocksmith 2014" zu, zwei neuen Musikspielen von Ubisoft. "Just Dance" bringt etwa 40 alte und neue Songs sowie dazu passende Choreographien mit. Neu ist auch der World-Dance-Modus, in dem Spieler aus aller Welt per Internet miteinander tanzen.

Ernsthafter ist "Rocksmith", das dem Spieler echtes Gitarrespielen näherbringen will. In der Neuauflage gibt es detailliertere Übungen als im Vorgänger, außerdem wird der Spieler nunTeil einer virtuellen Band. Zum Üben stehen mehr als 50 Lieder zur Verfügung.

"Rocksmith" ist nur für Xbox 360, PS3 und den PC erschienen, "Just Dance" dagegen auch für die Nintendo-Konsolen Wii und Wii U, im Gegenzug aber nicht für den PC. Im November kommt es auch für PS4 und Xbox One den Markt.

Der Preis liegt bei etwa 40 Euro, angehende Gitarristen zahlen 60 bis 70 Euro. "Just Dance 2014" hat keine Altersbeschränkung, "Rocksmith 2014" ist ab sechs Jahren freigegeben.

Sportlich in 80 Disziplinen

Kurz vor dem Start von Playstation 4 und Xbox One gibt es nochmal frisches Spielefutter für Nintendos Wii U. Einer der neuen Titel ist die Minispiel-Sammlung "Wii Party U".

Mehr als 80 Disziplinen können Spieler hier alleine oder zusammen mit anderen absolvieren. Darunter sind Standard-Aktivitäten wie Schwimmen oder Fußball, die "Wii Party U" findet aber auch einem Pferderücken oder im Weltraum statt.

Die Sammlung ohne Altersbeschränkung gibt es nur im Paket mit einem Remote-Controller und für 50 Euro.

Zelda hochauflösend

Nicht ganz neu, sondern schon vom Gamecube bekannt ist "The Legend of Zelda:The Wind Waker", das es jetzt als hochauflösende Neuauflage auf der Wii U gibt.

Die hübsche Zeichentrickgrafik des Originals gibt es nun mit satten 1920 mal 1080 Pixeln zu sehen, auch die Musik klingt nun viel frischer und detailreicher als 2003.

In Sachen Story bleibt alles beim Alten: Der kleine Link begibt sich mit der Piratin Tetra und ihrer tollpatschigen Crew auf hohe See, um seine entführte Schwester zu finden. Dank des Wii-U-Gamepads lässt sich das Abenteuer aber etwas besser steuern als zuvor, außerdem haben die Entwickler die für ihre Länge berüchtigte Schatzsuche am Ende des Spiels deutlich verkürzt.

"The Legend of Zelda: The Wind Waker HD" ist ab sechs Jahren freigegeben und für rund 60 Euro erhältlich.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Neue Konsolenspiele: Zelda, Batman und "Assassin's Creed"

(dpa)