Neuss: Infrastruktur Neuss mit ordentlichem Überschuss

Neuss : Infrastruktur Neuss mit ordentlichem Überschuss

Die Infrastruktur Neuss AöR (ISN) hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von mehr als 3,3 Millionen Euro erwirtschaftet - das wurde gestern auf der Sitzung des Verwaltungsrates bekannt gegeben. In deren Verlauf erläuterte ein Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernest & Young den Jahresabschluss von Infrastruktur Neuss, die sich vor allem um das Kanalnetz und und die Stadtentwässerung der Stadt kümmert.

Die Infrastruktur Neuss AöR (ISN) hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von mehr als 3,3 Millionen Euro erwirtschaftet - das wurde gestern auf der Sitzung des Verwaltungsrates bekannt gegeben. In deren Verlauf erläuterte ein Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernest & Young den Jahresabschluss von Infrastruktur Neuss, die sich vor allem um das Kanalnetz und und die Stadtentwässerung der Stadt kümmert.

Laut Angaben des Wirtschaftsprüfesr fiel das Ergebnis 2014 um knapp 800 000 Euro höher aus als erwartet. Grund dafür sind vor allem höhere Erträge bei Projektierungen und geringe Kosten beim Schuldendienst. Durch die niedringen Zinsen kann sich Infrastruktur Neuss billiger Geld leihen. Da die Anstalt eine hohe Fremdkapitalquote aufweist, muss sie einen vergleichsweise hohen Anteil über Kredite finanziert. Laut Wirtschaftsprüfer stellt das aber auch in Zukunft kein Problem dar. Leicht gestiegen dagegen sind die Personalkosten vor allem wegen der Rückstellungen für Pensionen und Tariferhöhungen. Insgesamt sind sowohl Erträge als auch Aufwendungen im Vergleich zu 2013 sehr stabil geblieben, erklärte der Wirtschaftsprüfer. Die Bilanzsumme liegt bei mehr 365 Millionen Euro.

Der Verwaltungsrat beschloss gestern, dass der Überschuss von 3,3 Millionen im Unternehmen verbleiben und so das Eigenkapital erhöhen soll. Hintergrund für diese Entscheidung ist, dass die technischen Anlagen langsam in die Jahre kommen und erneuert werden müssten. So seien Kläranlagen zuletzt in den 1990er Jahren umgebaut worden, hieß es. Der Verwaltungsrat bestellte gestern auch ein neues Vorstandsmitglied für die ISN. Ab dem 1. Januar 2016 wird Ekkehard Boden dem dreiköpfigen Vorstand angehören. Er rückt für Heinz Runde auf, der Ende Mai aus dem Unternehmen scheidet. "So ist ein geregelter Übergang gewährleistet", sagte der Verwaltungsratsvorsitzende Herbert Napp.

(joh)