1. FC Magdeburg: Randalierer sorgen für Chaos bei Aufstiegsfeier

Aufstiegsfeier überschattet: Randalierer sorgen für Chaos in Magdeburg

Die Feiern zum Aufstieg des 1. FC Magdeburg in die 2. Bundesliga sind von Ausschreitungen überschattet worden. Die Polizei musste sogar einen Wasserwerfer einsetzen. Chaoten werfen Flaschen und Steine auch auf Feuerwehrleute.

Nach dem Aufstieg des 1. FC Magdeburg in die 2. Bundesliga ist es auf der Kneipenmeile der Stadt zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Rund 150 Vermummte warfen Steine und Flaschen auf Polizisten und Feuerwehrleute und beschimpften die Einsatzkräfte, wie die Polizei mitteilte.

Außerdem brannten auf offener Straße verschiedene Gegenstände und Müll. Die Chaoten zerstörten Teile der installierten Videotechnik am zentral gelegenen Hasselbachplatz. Die Polizei setzte Pfefferspray und einen Wasserwerfer ein, um Dutzende vermummte Randalierer zurückzudrängen.

Mehrere von ihnen wurden festgenommen. Erst am späten Samstagabend kehrte in der Innenstadt wieder Ruhe ein. Das Ausmaß der Zerstörungswut war aber auch am Sonntag noch sichtbar und die Stadt mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.

Bevor die Stimmung umschlug, hatten mehr als 22.000 Fans im Stadion und rund 2500 Menschen auf dem Hasselbachplatz laut Polizei friedlich den Aufstieg ihrer Mannschaft gefeiert. Der 1. FC Magdeburg hatte am Samstagnachmittag zu Hause mit 2:0 (2:0) gegen Fortuna Köln gewonnen und ist damit in der kommenden Saison sicher in der 2. Liga dabei.
Auch der SC Paderborn machte durch einen 3:0 (3:0)-Sieg gegen Unterhaching den Aufstieg perfekt.

(dpa)
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