Chinesen wollen Andres Iniesta jetzt doch nicht

Verwirrung um Barca-Star : Chinesen wollen Iniesta jetzt doch nicht

Der erwartete Wechsel des ehemaligen spanischen Weltmeisters Andres Iniesta zum chinesischen Klub Chongqing Lifan hat sich offenbar zerschlagen. Iniesta wird den FC Barcelona nach der Saison verlassen.

Der erwartete Wechsel des ehemaligen spanischen Weltmeisters Andres Iniesta zum chinesischen Klub Chongqing Lifan hat sich offenbar zerschlagen, doch möglicherweise darf sich Lukas Podolski bald über einen prominenten neuen Teamkollegen freuen.

"Wir werden uns auf eine Partnerschaft mit Andres Iniesta einlassen, aber das bedeutet nicht, dass er als Spieler zu unserem Klub kommt", teilte Chongqing am Montag in einem Statement mit.

Gerüchten zufolge könnte der Star des FC Barcelona in der kommenden Saison an der Seite von Weltmeister Podolski spielen. Wie der Sender Catalunya Radio am Montagabend vermeldete, steht Iniesta in Verhandlungen mit Vissel Kobe. Der Besitzer des japanischen Erstligisten, Hiroshi Mikitani, ist gleichzeitig Eigentümer von Barca-Trikotsponsor Rakuten.

Nach 22 Jahren beim FC Barcelona, mit dem er in dieser Saison seine neunte Meisterschaft und den sechsten Pokalsieg feierte, verkündete Iniesta Ende April seinen Abschied von den Katalanen im Sommer. Medienberichten zufolge soll Chongqing Lifan dem 33-Jährigen den Wechsel mit einem Netto-Gehalt von 81 Millionen Euro für drei Jahre sowie dem Kauf von sechs Millionen Flaschen aus Iniestas Weinkellerei zum Stückpreis von sechs Euro schmackhaft gemacht haben.

Der Klub aus der Super League nannte in seinem Statement nun aber Faktoren, die einem Wechsel Iniestas im Wege stehen. Demnach wolle Chongqing an "rationalen Investitionen festhalten" und "nicht die Entwicklungsaussichten des chinesischen Fußballs verletzen", zudem werde man sich nicht über die Ausgabenregelung des

(sid)