Telefonkonzern in der Krise Vodafone streicht 1300 Vollzeitstellen in Deutschland

Düsseldorf · Schon Anfang Februar hatte sich abgezeichnet, dass bei Vodafone-Deutschland viele Beschäftigte gehen müssen, nun macht der neue Chef Ernst. Er gibt sich dabei ungewohnt selbstkritisch zum Unternehmen.

Rund 5000 Beschäftigte sind in Düsseldorf bei Vodafone, viele Jobs wackeln.

Rund 5000 Beschäftigte sind in Düsseldorf bei Vodafone, viele Jobs wackeln.

Foto: Schaller,Bernd (bs)/Schaller, Bernd (bs)

Der Telefonkonzern Vodafone baut rund 1300 Vollzeitstellen der insgesamt 14.230 Stellen in Deutschland ab. Das kündigte der neue Vorsitzende der Geschäftsführung, Philippe Rogge, bei einer internen Versammlung und gegenüber Betriebsräten an. Kostenpflichtiger Inhalt Unsere Redaktion hatte schon Anfang Februar berichtet, dass er ungefähr jede zehnte Stelle streichen wolle. Nun wird der Jobabbau anscheinend etwas milder. „Wenn wir unsere Ambitionen finanzieren wollen, müssen wir diesen schmerzhaften Schritt gehen“, sagte Rogge dem „Handelsblatt“. Betroffen seien vor allem Verwaltungs- und Managementpositionen. Beim Stellenabbau soll es nach Rogges Worten vor allem um „Schattenfunktionen“ gehen, die sich in den Abteilungen doppeln. Der Fokus liegt auf Teams ohne Kundenkontakt.