„Kein Kontakt zu Kindern“ Landessportbund kündigt Duisburger nach Missbrauchsvorwürfen

Duisburg · Die Polizei hat erneut die Wohnung eines 48-Jährigen durchsucht, der fünf Jungen missbraucht haben soll. Sein Arbeitgeber, der Landessportbund, versichert, es habe beruflich keinen Kontakt zu Kindern gegeben. Ein Angehöriger des Beschuldigten arbeitete vor Jahren in einem Kinderheim.

 Ermittler untersuchten am Donnerstag erneut das Haus des Tatverdächtigen.

Ermittler untersuchten am Donnerstag erneut das Haus des Tatverdächtigen.

Foto: Christoph Reichwein (crei)

Der 48-Jährige aus Duisburg, der im Verdacht steht, fünf Kinder missbraucht zu haben, arbeitete nach Informationen unserer Redaktion bis zu seiner Festnahme beim Landessportbund (LSB) NRW. „Er war als Techniker angestellt und kümmerte sich bei Veranstaltungen um den Auf- und Abbau der Geräte“, sagt ein Sprecher des LSB, der seinen Sitz in Duisburg hat. Im Aufgabenfeld des Mannes, der am vergangenen Freitag von der Polizei festgenommen wurde, sei die Arbeit mit Kindern nicht vorgesehen gewesen. „Wir können aber nicht ausschließen, dass es auf Veranstaltungen zu Kontakt mit Kindern gekommen ist“, so der Sprecher weiter.