Folge der Bundesnotbremse Notbetrieb für viele NRW-Kitas - Schulen im Distanzunterricht

Düsseldorf · Die Bundesnotbremse schlägt ab Montag auf NRW durch. Ab einer 165er Inzidenz gelten strengere Regeln: Die meisten Schulen kehren damit in den Distanzunterricht zurück. In den Kitas gibt es eine Notbetreuung.

 Kinder-Rucksäcke in einer Kita. (Archiv, Symbol)

Kinder-Rucksäcke in einer Kita. (Archiv, Symbol)

Foto: dpa/Monika Skolimowska

Die meisten Kitas in NRW wechseln vom kommenden Montag an wieder in den Notbetrieb. Das kündigte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Donnerstag im Landtag an. Das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes sehe eine Notbetreuung vor, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in Kreisen und kreisfreien Städten den Wert von 165 an drei aufeinander folgenden Tagen überschreite. „Wir werden uns an die gesetzlichen Vorgaben halten  - solange ein Gericht nichts anderes feststellt“, sagte Stamp im Familienausschuss des Landtages. Dass er das Bundesgesetz äußerst kritisch sehe, sei allgemein bekannt. Der Minister stellte gleichzeitig eine Erstattung der Elternbeiträge für zwei Monate in Aussicht.