Bei einem Gewitter in Mönchengladbach Zu Ostern erklingt die Orgel in St. Gereon wieder

Giesenkirchen · Ein Blitzschlag hatte die Elektrik der Kirche getroffen. In Mitleidenschaft gezogen war auch der Schaltschrank der Orgel. Eine aufwendige Reparatur war notwendig. In der Osternacht-Messe soll sie endlich wieder erklingen. Was erneuert wurde, und was es gekostet hat.

Kantor Klemens Rösler und der Vorsitzende des Orgelfördervereins, Robert Paland, auf dem Platz, wo der Spieltisch der Orgel künftig steht.

Kantor Klemens Rösler und der Vorsitzende des Orgelfördervereins, Robert Paland, auf dem Platz, wo der Spieltisch der Orgel künftig steht.

Foto: Albuquerque Carlos (CA)

Taghell war es sekundenlang um den Turm der St.-Gereon-Kirche am Konstantinplatz. In der Nacht vom 6. auf den 7. September vergangenen Jahres schlug dort der Blitz ein. Zwar wurde der Turm der Pfarrkirche in Giesenkirchen dabei nicht ernstlich beschädigt, aber wesentliche Teile der Elektro-Ausrüstung des Kirchbaus fielen aus. Total. „Ich war verreist, als ich die betrübliche Nachricht erhielt“, sagt Klemens Rösler (58), seit 20 Jahren Kantor der GdG Mönchengladbach-Giesenkirchen. Zurückgekehrt, musste der Kirchenmusiker feststellen, dass neben der beschädigten Glockensteuerung und Liedanzeige vor allem die komplette Elektronik der 1972 geweihten Wilbrand-Orgel in St. Gereon zerstört war.