Wochenende 19. bis 21. Januar 2024 Von der Jugend und dem Alkohol

Special | Düsseldorf · Wein und Bier, das lob ich mir – und das in Deutschland bereits ab 16 Jahren. Warum über die Anhebung der Altersgrenze nachgedacht werden sollte, zeigt nun eine Studie aus Österreich. Auch über das Parteienrecht sollte nach dem kürzlichen AfD-Geheimtreffen nachgedacht werden. Dass sich Hartnäckigkeit auszahlen kann, zeigt sich an der filmreifen Wohnungssuche einer Autorin der Rheinischen Post. Das sind drei unserer Themen im aktuellen „RP-Wochenende“. Viel Vergnügen!

 Viel Spaß beim Lesen!

Viel Spaß beim Lesen!

Foto: RP/Phil Ninh

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen im „RP-Wochenende“, dem 'Best of' der Rheinischen Post für die freien Tage.

In vier Kategorien möchten wir Ihnen an dieser Stelle besonders informative, unterhaltsame oder auch zur Diskussion anregende Artikel unserer Redaktion empfehlen. Alle Stücke werden wöchentlich von uns kuratiert, mit dem Ziel, Ihnen an den freien Tagen eine gute Zeit auf unserem Portal zu ermöglichen und evtl. unter der Woche verpasste Geschichten übersichtlich zu finden und zu lesen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung, ob wir mit dieser Ausgabe Ihren Geschmack getroffen haben. Und jetzt: Gute Unterhaltung.

Titel

  • Debatte um Bier und Wein ab 18: Bier und Wein sind bei uns bereits ab 16 Jahren erhältlich. Das ist vergleichsweise früh. Nun zeigt eine Studie aus Österreich: Sobald Jugendliche die Schwelle für legalen Konsum überschreiten, trinken sie tatsächlich deutlich mehr. Was daraus zu lernen ist. Zur Analyse von David Grzeschik.

Ausgehen & Erleben

  • Reaktion auf Investionen von AB InBev in Düsseldorf: Der Weltkonzern investiert in Düsseldorfer Kneipen. Ausgeschenkt werden dann die eigenen Marken, unter anderem San Miguel, Corona und Spaten Hell. Der Name Diebels fällt nur kurz. Zum gesamten Artikel von Bianca Mokwa (RP+).
  • Europas größtes Literaturfestival: Das Literaturfestival bietet zwei Wochen lang ein Programm aus Lesungen, Debatten, Preisverleihungen und Musikveranstaltungen. Neben Politikern sind auch Prominente in Köln zu Gast. Eine Auswahl. Zum gesamten Artikel von Katharina Luxen.
  • Seit 44 Jahren beim Kölner Hänneschen-Theater: Das Kölner Hänneschen-Theater feiert 222-jähriges Bestehen. Und verliert in diesem besonderen Jahr seinen dienstältesten Puppenspieler: Jack-Rolf von Guretzky-Cornitz. Wir haben mit dem Mann, der das Hänneschen spielt, über Abschied, Lampenfieber und Kindheitserinnerungen gesprochen. Zum gesamten Artikel von Claudia Hauser.

Menschen & Leben

  • Wohnungssuche in Köln: Ein halbes Jahr lang bestimmte die Wohnungssuche das Leben unserer Autorin. Von Bruchbuden, Dreistigkeiten, Enttäuschungen – und einer filmreifen Wendung. Zum gesamten Artikel von Leah Hautermanns (RP+).
  • Ex-Prostituierte aus NRW: Jahrelang bot Sandra M. aus Düsseldorf ihren Körper auf dem Straßenstrich gegen Obdach an. Die Erinnerungen an die traumatische Zeit verfolgen sie bis heute. Trotz einiger Rückschläge im vergangenen Jahr blickt sie zuversichtlich auf 2024. Zum gesamten Artikel von Emma Büns (RP+).
  • Dirk Kreuter in Düsseldorf: Verkaufstrainer Dirk Kreuter eröffnet im Gebäude von Trivago im Düsseldorfer Medienhafen ein 40-Mann-Büro. Seine Mitarbeiter sollen dort seine Seminare verkaufen – und jede Menge Geld verdienen. Zum gesamten Artikel von Maximilian Nowroth.

Perspektive & Haltung

  • Ukraine vor dem Kollaps: Die militärische und wirtschaftliche Hilfe für die Ukraine ist blockiert. Das wird Putin auf längere Sicht den Sieg bringen. Es sei denn, die Europäische Union wählt eine völlig andere Strategie. Zur Analyse von Martin Kessler (RP+).
  • Twitter-Nachfolger in der Krise: Schlechte Zahlen, schlechte Stimmung: Seitdem der US-Unternehmer das Sagen hat, geht es für X, vormals Twitter, bergab. Prominente Kunden wenden dem sozialen Netzwerk den Rücken zu, viele andere denken darüber nach. Wer das Portal möglicherweise beerben könnte. Zur Meinung von David Grzeschik.
  • Starökonom aus den USA warnt die Deutschen: Der in den USA lehrende Ökonom Rüdiger Bachmann wirbt für Talente aus Afrika, möchte einen flexiblen Rentenbeginn und nennt Gründe, warum die energieintensive Industrien wie Chemie im Lande bleiben müssen. Zum Interview von Antje Höning.
  • Parteienrecht: Seitdem ein Geheimtreffen in Potsdam bekannt wurde, ist die Debatte um den Umgang mit der Partei neu entbrannt. Was die Enthüllungen für ein mögliches Verbot der AfD bedeuten, was Experten dazu sagen – und wie eine Initiative jetzt Björn Höcke stoppen möchte. Zum gesamten Artikel von David Grzeschik.

Zeit zum Hören

Was bewegt Nordrhein-Westfalen? Im Aufwacher sprechen wir darüber - jeden Samstag. Hören Sie gerne rein und abonnieren Sie den Aufwacher in Ihrer Podcast-App.

Die Zeitung fürs Wochenende

Weitere ausführliche Artikel erwarten Sie jeden Samstagabend um 20.15 Uhr im digitalen Zeitungsmagazin „Der Sonntag“.

Diesmal unter anderem mit folgenden Themen:

Ein Lob des „Weltknuddeltags“, der zwar infantil klingt, aber an die Wichtigkeit von Berührungen erinnert, die längst auch wissenschaftlich erwiesen ist. Der Psychologe Leon Windscheid betont im Interview, Emotionen seien vor allem bei vielen Männern noch immer ein Tabuthema: „Viele glauben auch 2024 noch, Gefühle seien etwas für Schwächlinge.“ Dazu: Die Noch- „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers im Porträt. Und: Die Luxus-Marke Hermès macht Milliardenumsätze – gegründet wurde sie vom Sohn eines Krefelder Kneipenwirts.

„Der Sonntag“ ist in der App „RP ePaper“ lesbar sowie online unter epaper.rp-online.de.

Rückmeldung

Wie hat Ihnen die Zusammenstellung des „RP-Wochenendes“ gefallen? Welche Inhalte, welche Formate wünschen Sie sich alternativ? Mailen Sie uns gerne an redaktion@rheinische-post.de. Oder schreiben Sie uns als RP-Plus-Nutzer in den Kommentaren.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende.

(RP)
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