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Weihnachtsmärkte 2021: Corona-Risiko - Eigenverantwortung bleibt wichtig

Corona-Pandemie : Das Risiko auf dem Weihnachtsmarkt

Das Weihnachtsmarkt-Vergnügen ist allen zu gönnen. Aber wir alle wissen, dass die Pandemie noch nicht besiegt ist. Deshalb bleibt die Eigenverantwortung so wichtig, damit wir nicht in alte Zeiten zurückfallen müssen. Deshalb: Jeder Erwachsene, der nicht geimpft, genesen oder getestet ist, sollte zu Hause bleiben.

Das Weihnachtsmarkt-Vergnügen ist allen zu gönnen, die monatelang dafür gearbeitet und sich auf diese Tage im Dezember gefreut haben: den Schaustellern, die ja vorübergehend ein Berufsverbot hatten und ihre Karussells nicht für Kinder aufbauen konnten; Gas­tronomen, die so lange auf Gäste verzichten mussten; Einzelhändlern, die in der Pandemie viel Geschäft verloren haben und für die die Zeit um Weihnachten wegen der gewaltigen Umsatzanteile doch so wichtig ist. Und allen Besuchern der Märkte, die sich wie ihre Gastgeber zum Jahresende auf ein Stückchen mehr Normalität in Corona-Zeiten freuen wollen.

Aber es ist auch nur ein Stückchen. Wir alle wissen, dass die Pandemie noch nicht besiegt ist. Deshalb bleibt die Eigenverantwortung so wichtig, damit wir nicht in alte Zeiten zurückfallen müssen. Die Verteilung von Märkten auf mehrere Standorte in Innenstädten und die Begrenzung von Besucherzahlen, wie sie jetzt der Städtetag in Nordrhein-Westfalen angekündigt hat, sind ein richtiger Weg. Aber das allein reicht auch anno 2021 nicht, selbst wenn schon so viele Menschen im Land geimpft oder genesen sind. Es geht auch in diesem Jahr nicht ohne Regeln und – was fast noch wichtiger ist – nicht ohne eine soziale Kontrolle. Jedem sollte klar sein, dass stichprobenartige Überprüfungen keine 100-prozentige Sicherheit vermitteln können.

Deshalb: Jeder Erwachsene, der nicht geimpft, genesen oder getestet ist, sollte zu Hause bleiben. Wer das nicht tut, handelt fahrlässig und unsozial. Er gefährdet im Zweifel nicht nur Mitmenschen, sondern auch Veranstalter und die wirtschaftliche Existenz von Unternehmern, die versuchen, mit ihren Sicherheitskonzepten Großveranstaltungen wieder möglichst risikoarm veranstalten zu können.