1. Wirtschaft

Weihnachten: Pakete günstig verschicken

Düsseldorf : Weihnachtspakete günstig verschicken

Wer seine Gaben nach Übersee verschicken will, muss das noch heute tun. Pakete und Päckchen innerhalb Deutschlands haben noch etwas Zeit. Die Preisunterschiede zwischen den Anbietern sind groß.

Kurz vor Weihnachten müssen Paketzusteller besonders flink sein. Zahlreiche Pakete sollen pünktlich zum 24. Dezember unter dem Weihnachtsbaum liegen. Wer hier keine Enttäuschungen erleben möchte und auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Fristen kennen. Daneben gilt es zu prüfen, wie teuer der Versand ist.

Pakete in Deutschland Fristen Den 22. Dezember sollten sich Schenkende, die ihre Gaben verschicken möchten, im Kalender markieren. Das ist grundsätzlich die späteste Möglichkeit, dass eine bundesweite Versendung vor der Bescherung übergeben wird. Das gilt etwa für die Post-Tochter DHL, Hermes und DPD. Allerdings hilft ein Blick auf die Uhr. So haben DHL-Kunden bis 18 Uhr Zeit, bei DPD sollte das Paket bis spätestens 12 Uhr abgegeben sein und im Hermes-Paketladen sollte man sich bis 10 Uhr eingefunden haben, es sei denn, man lässt das Paket zuhause abholen, das am 22. Dezember ganztägig möglich. Der Versanddienstleister GLS empfiehlt, das Paketgeschäft bereits am 19. Dezember aufzusuchen. Wer selbst am 22. Dezember den Weg zu einer Annahmestelle nicht geschafft hat, sollte sich den Wecker stellen. So garantieren große Postämter den Paketversand über DHL auch noch für den 23. Dezember bis 10 Uhr. DPD-Angaben zufolge gewährleistet ein Expressversand noch bis 12 Uhr die pünktliche Zustellung - das kostet aber extra.

Pakete ins Ausland Früher dran sein sollten Schenker, wenn ihre Ware in das Ausland geht. Hier wird es bereits Mitte Dezember eng. Verbraucher markieren in diesem Fall den 17. Dezember im Kalender. Das ist für Sendungen in der EU und der Schweiz der Stichtag bei DHL. Für den Rest Europas sollte bereits ein Tag früher die Initiative ergriffen werden. Und auch bei DPD und GLS rät man, bis spätestens 17. Dezember in den Paketladen zu kommen. Hermes gibt die letzte Möglichkeit mit dem 15. Dezember um 12 Uhr an. Übrigens: Von diesen Anbietern führt lediglich die Post-Tochter DHL Versendung außerhalb Europas durch. Eigentlich muss das Paket nach Übersee bereits unterwegs sein. Wer die rechtzeitige Absendung verpasst hat, sollte seine Gaben heute noch als Premiumsendung auf die Reise schicken.

Preise Paket oder Päckchen lautet die Frage bei DHL und Hermes. Beim Ableger der Deutschen Post versteht man unter einem Päckchen ein Paket, das maximal zwei Kilogramm wiegt, wobei die Kantenlängen maximal 60 mal 30 mal 15 Zentimeter betragen dürfen. Hierfür müssen Kunden 4,10 Euro berappen. Wessen Päckchen weniger als ein Kilogramm beträgt und dessen Längen nicht größer als 30 mal 30 mal 15 Zentimeter sind, zahlt 3,79 Euro - allerdings nur im Internet.

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Auch Konkurrent Hermes kennt die Formate Päckchen und Paket. Der Zustelldienst definiert die Begriffe jedoch anders. So gilt es als Päckchen, wenn die längste und kürzeste Seite zusammengenommen nicht länger als 37 Zentimeter sind. Der große Unterschied: Hier müssen sich Versender nicht auf zwei Kilogramm beschränken, sondern können auf bis zu 25 Kilogramm kommen. Der Normalpreis beträgt 4,00 Euro.

Bei den Anbietern DPD und GLS ist von Päckchen nicht die Rede. Beim kleinsten Format von DPD dürfen die längste und kürzeste Seite zusammen 35 Zentimeter betragen - also ähnlich wie bei Hermes. Für das Paket XS werden 3,90 Euro fällig. Der Haken: Dafür ist ein Internetzugang nötig. Im Paketshop beträgt der Preis 4,50 Euro, dafür dürfen die besagten Kantenlängen insgesamt auch 50 Zentimeter betragen. In beiden Fällen darf das Paket maximal 31,5 Kilogramm auf die Waage bringen. Auch bei GLS ist das Paketformat XS ein Begriff, und auch die Kantenlängen werden gleich definiert. Doch in puncto Gewicht legt GLS noch etwas drauf, 40 Kilogramm darf das XS-Paket wiegen. Beim Preis legt GLS allerdings auch etwas drauf: 5,90 Euro kostet der Versand.

(RP)