WDR will 2020 rund 1,6 Milliarden Euro ausgeben

Rundfunkrat genehmigt Haushalt : WDR will 2020 rund 1,6 Milliarden Euro ausgeben

Der Rundfunkrat des WDR hat den Haushalt des Senders für 2020 genehmigt. Der Westdeutsche Rundfunk plane mit Einnahmen von 1,42 Milliarden Euro und Ausgaben von 1,59 Milliarden.

Der Fehlbetrag nach Bereinigungen von rund 135 Millionen Euro solle aus Rücklagen aufgebracht werden, teilten der Rundfunkrat und der Sender am Donnerstag mit.

Es sei „dank großer Anstrengungen gelungen, auch für das Jahr 2020 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen“, sagt der WDR. Einsparvorgaben seien erfolgreich umgesetzt worden. Dies gelte vor allem für die Personalausgaben beim größten ARD-Sender. Sie seien durch den „sozialverträglichen Abbau von 500 Planstellen bis Ende 2020“ gesenkt worden.

Der Vorsitzende des Rundfunkrats, Andreas Meyer-Lauber, warnte, dass das Angebot des WDR mittelfristig nicht mehr ausreichend finanziert sein könnte. „Folgt die Politik dem Vorschlag der KEF, den Rundfunkbeitrag ab 2021 bei 18,36 Euro festzusetzen, würde dies für die ARD nicht einmal den Inflationsanstieg ausgleichen. Damit sind die qualitativ hochwertigen Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Fernsehen, Hörfunk und Internet gefährdet.“

(seda/dpa)