Karlsruhe: Vermieter darf Profipreis für Arbeiten verlangen

Karlsruhe : Vermieter darf Profipreis für Arbeiten verlangen

Der Vermieter darf für selbst ausgeführte Hausmeisterarbeiten in der Betriebskostenabrechnung marktübliche Preise angeben. Das entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Im konkreten Fall hatte eine Vermieterin aus Köln ihre Tätigkeiten auf Grundlage eines bei einer Hausmeisterfirma eingeholten Angebots berechnet.

Der Mieter wollte aber nicht zahlen. Dagegen klagte die Vermieterin – zu Recht, wie die Richter entschieden. Die Vermieterin habe die angesetzten fiktiven Kosten ausreichend darlegen können. Die Umsatzsteuer der Firma dürfe in der Betriebskostenabrechnung aber nicht angesetzt werden. (Az.: VIII ZR 41/12)

(dpa)
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