Leverkusen: US-Behörde zweifelt an Monsanto-Deal

Leverkusen: US-Behörde zweifelt an Monsanto-Deal

Für Bayer tun sich neue Hürden beim Kauf vom Monsanto auf. Nun verlange das US-Justizministerium, das für die Kartellprüfung zuständig ist, dass die Leverkusener mehr Firmenteile verkaufen als bislang geplant, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Die Verhandlungen liefen bislang konstruktiv, es könne aber noch Monate dauern, bis die US-Regierung entscheide. Welche Rolle der US-Präsident dabei spielt, ist unklar.

Bayer-Chef Werner Baumann hat ihm bereits zweimal seine Pläne erläutert. Bayer will Monsanto für 59 Milliarden Euro übernehmen und nahezu sein gesamtes Saatgut-Geschäft abgeben, um die Bedenken der Wettbewerbshüter zu zerstreuen. Die EU hat grünes Licht signalisiert und will bis zum 5. April entscheiden. Baumann hatte unlängst erklärt, dass die Verhandlungen mit den USA schwieriger liefen als die in Europa.

(anh/rtr)