Zigaretten werden 2018 teurer: So war die Entwicklung in Deutschland

Rauchen wird schon wieder teurer: Kleine Packung Marlboro kostet bald 7 Euro

Marktführer Philip Morris will ab dem 1. März die kleine Packung Marlboro am Zigaretten-Automaten für sieben Euro verkaufen. Der Preis pro Zigarette steigt damit um 2,7 Prozent.

Bisher hat eine Packung Marlboro mit 21 Zigaretten 6,50 Euro gekostet. Nun soll sie sieben Euro kosten und 22 Zigaretten enthalten. Damit ist die Schachtel am Automaten dann genauso teuer wie die bisher größere Schachtel der Marke. Diese wird künftig ebenfalls mit 22 Zigaretten angeboten - statt bisher 23. In diesem Fall steigt der Preis pro Zigarette von 30,4 Cent auf 31,8 Cent.

Der durchschnittliche Preis für eine Zigarette lag in Deutschland im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 28,19 Cent. Im Jahr 2005 waren es noch fast acht Cent weniger. 1964 zahlten Raucher pro Zigarette im Schnitt nur 4,29 Cent. Von 1964 bis 2017 ist der Preis pro Zigarette damit um mehr als 510 Prozent gestiegen.

Bei der Marke L&M erhöht Philip Morris den Preis pro 20er-Schachtel um zehn Cent. Voraussichtlich werden im Laufe des Jahres auch andere Tabakwaren-Produzenten ihre Preise erhöhen.

  • "Hören Sie besser auf!" : Marlboro-Hersteller will keine Zigaretten mehr verkaufen

Gegenüber dem Jahr 2002 (drei Euro) zahlen Raucher heute mehr als doppelt so viel für eine Packung Zigaretten.

Auch nach der bisher letzten Erhöhung der Tabaksteuer Anfang 2015 sind die Preise stetig gestiegen. Damals erhöhte sich der Preis des Marktführers von 5,40 Euro auf zunächst 5,60 Euro und im Jahr 2016 dann sechs Euro.