Schraubenhändler: Würth macht erstmals mehr als zehn Milliarden Euro Umsatz

Schraubenhändler : Würth macht erstmals mehr als zehn Milliarden Euro Umsatz

Der Schraubenhändler Würth hat im vergangenen Jahr erstmals die Marke von zehn Milliarden Euro Umsatz geknackt. Die Erlöse seien um fast fünf Prozent auf 10,12 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Künzelsau am Mittwoch mit.

Besonders stark legte der Handel mit Schrauben, Dübeln und anderen Befestigungsmaterialien in Nordamerika zu, wo Würth 8,6 Prozent mehr Umsatz einfuhr. Am Heimatmarkt Deutschland erzielte das Familienunternehmen ein Plus von rund vier Prozent. Das Betriebsergebnis stieg um zwölf Prozent auf 500 Millionen Euro. Der Konzern beschäftigt inzwischen mehr als 66.000 Mitarbeiter weltweit. Würth beliefert Handwerker, Baumärkte und die Industrie mit Montage-, Elektroinstallations- und Befestigungsmaterialien. In diesem Jahr wird das Unternehmen 70 Jahre alt. Trotz Gegenwind in der Weltwirtschaft wie etwa in Russland bleibe Würth im Aufwärtstrend, äußerte sich Firmenchef Robert Friedmann zuversichtlich über 2015.

(REU)
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