Ärger wegen Porto-Erhöhung Warum die Post zu wenig neue 80-Cent-Briefmarken auf Lager hat

Bonn · Seit 1. Juli sind 80 Cent für Briefe fällig, aber der Nachschub an 80-Cent-Briefmarken fehlt. Warum ist das so?

 Das Porto für den Standardbrief ist teurer geworden. Es gibt aber noch zu wenige 80-Cent-Marken. Die Nachfrage ist zu hoch.

Das Porto für den Standardbrief ist teurer geworden. Es gibt aber noch zu wenige 80-Cent-Marken. Die Nachfrage ist zu hoch.

Foto: dpa/Monika Skolimowska

Die Deutsche Post hat neuen Ärger wegen der Portoerhöhung zum 1. Juli. Erst hatte Vorstandschef Frank Appel mit geschickter Lobbyarbeit dafür gesorgt, dass es überhaupt erst möglich wurde, den Preis für einen Standardbrief von 70 auf 80 Cent zu erhöhen. Dafür wurde vorrangig das Argument steigender Kosten bemüht, das die Bundesregierung dazu brachte, entsprechende Regulierungsregeln zu ändern. Dann segnete die Bundesnetzagentur am 19. Juni die lange erwartete Preiserhöhung ab. Doch weil die Post dieser Entscheidung nicht vorgreifen wollte, wurden laut Konzernangaben erst danach die Druckerpressen angeworfen.