Vor erstem Flugzeugstart: Im BER sind 750 Monitore ausgebrannt

Noch vor erstem Flugzeugstart: Im BER sind bereits 750 Monitore ausgebrannt

Im künftigen Hauptstadtflughafen BER werden 750 Monitore für die Fluggastinformation lange vor der Airport-Eröffnung ausgetauscht. Die Bildschirme seien sechs Jahre lang mit der allgemeinen Stromversorgung mitgelaufen - die meisten haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht.

Das sagte Flughafensprecher Hannes Stefan Hönemann am Donnerstag. Die Monitore seien 2012 vor der damals geplanten Eröffnung eingebaut worden, die nach mehreren Verschiebungen nun für Herbst 2020 angepeilt wird. Etwa 100 Bildschirme seien noch funktionstüchtig und sollten künftig in den alten Flughäfen Tegel und Schönefeld eingesetzt werden. Die übrigen würden entsorgt. Die Austauschaktion koste rund 500.000 Euro.

Hönemann sagte, es handele sich um Industriemonitore. Diese seien selbst dann nicht für den Privatgebrauch geeignet, wenn sie noch in Ordnung seien: "Sie haben auf ihrer Rückseite andere Anschlüsse, arbeiten mit anderer Software und besitzen keine eigene Stromversorgung", erläuterte der Sprecher. Über den Austausch hatte zuvor die Zeitung "B.Z." berichtet.

(felt)
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