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Volkswagen: Ferdinand Piëch kritisiert seine Nachfolgerinnen

VW-Aufsichtsrat : Piëch kritisiert die Nachfolgerinnen

Firmenpatriarch Ferdinand Piëch gibt sich nach dem verlorenen Machtkampf bei VW noch nicht geschlagen. Einem Online-Bericht der "Bild" zufolge widersprach der Großaktionär des Autobauers dem Vorschlag des Firmenvorstands, zwei seiner Nichten in das Kontrollgremium zu berufen.

Der Konzern hatte zuvor mitgeteilt, das Amtsgericht Braunschweig habe auf Antrag des VW-Vorstands Piëchs Nichten Louise Kiesling (57) und Julia Kuhn-Piëch (34) mit sofortiger Wirkung zu Mitgliedern des Kontrollgremiums bestellt.

Sie sollen Piëch und dessen Frau Ursula ersetzen. "Bild" zufolge kritisiert der bisherige Aufsichtsratschef die mangelnde fachliche Kompetenz seiner beiden Verwandten. Kiesling (57) ist Designerin, Kuhn-Piëch Juristin und bereits Aufsichtsrätin der VW-Tochter MAN. Der VW-Betriebsrat unterstützt die neuen Aufsichtsratsmitglieder des Dax-Konzerns.

(rtr)